Sonntag, 20. Januar 2013

Katzenschnurren macht gesund!

Wenn der Stubentiger schnurrt, macht er uns Menschen nicht nur glücklich. Das niederfrequente Geräusch tut auch unserer Gesundheit gut und kann Heilungsprozesse beschleunigen. Das ist keine Theorie von Katzenliebhabern – das ist wissenschaftlich belegt.

In einer Studie wurden Hühner für zwanzig Minuten auf eine vibrierende Plattform platziert, was ihren Knochen zu einer größeren Dichte verhalf. Als man Kaninchen für eine Weile mit 25 bis 50 Hertz beschallte, stieg die Knochendichte um 20 Prozent und Brüche verheilten deutlich schneller. Selbst beim Menschen gibt es schon länger Anzeichen, dass eine Beschallung im unteren Frequenzbereich zur Heilung von Muskeln, Sehnen und Knochen beiträgt.

Immer mehr Studien über die einzigartige Lautäußerung bei Katzen kommen zu folgenden Ergebnissen: Muskel- sowie Gelenksbeschwerden und Knochendefizite im Bereich des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates, schmerzende Gelenke, Wirbelsäulen- und Bandscheibenbeschwerden, aber natürlich auch Muskelverspannungen reagieren positiv auf Schwingungen von ca. 25 bis 50 Hertz, wie sie beim Schnurren unserer Hauskatzen entstehen. Sogar arthrotische Gelenke können dem Vernehmen nach erfolgreich damit behandelt werden, Knochenbrüche und Sehnenscheidenentzündungen heilen wesentlich schneller. Selbst bei Osteoporose wird der Knochenaufbau gefördert. Und: Herzmuskel-, Lungen-, Atemwegserkrankungen, Asthma, Diabetes und Lungenentzündungen werden oft besser.

Auch psychische und psychosomatische Erkrankungen (Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeits- und Essstörungen, Migräne, ADHS…) werden immer häufiger mit Katzen „behandelt“. Dabei wirkt schon die bloße Anwesenheit einer Katze beruhigend – die pelzigen Mitbewohner helfen signifikant, den Blutdruck zu senken, lösen Blockaden und aktivieren den Energiefluss. Davon profitieren der gesamte Stoffwechsel und die gute Laune. Und im Bett fungiert das Schnurren als Einschlafhilfe – nicht nur bei Kindern!

Die Fähigkeit zum Schnurren ist allen Katzen außer den Tigern übrigens angeboren, schon ganz kleine Kätzchen schnurren miteinander um die Wette. Dabei aktivieren die Samtpfoten auch ihre eigenen Selbstheilungskräfte: Forschungen zufolge können verletzte Katzen durch Schnurren auch die Heilung ihrer Wunden beschleunigen. Besonders Knochenbrüche heilen bei Katzen nachgewiesenermaßen schneller als bei anderen Tieren.
Wie das Schnurren ganz genau entsteht, ist allerdings noch nicht geklärt – vermutlich wollten die Katzen unter Laborbedingungen einfach nicht schnurren, weil es ihnen zu ungemütlich war…