Stressmanagement für mehr Entspannung

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Stressmanagement für mehr Entspannung

Nachdem wir uns letzte Woche mit den Ursachen und schädlichen Auswirkungen von Stress beschäftigt haben, kommen wir nun zu den Möglichkeiten, wie man Stress reduzieren kann.

Im Grunde ist es ganz einfach. Das beste Mittel gegen Stress ist Erholung. Wie diese nun aber konkret aussieht, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Eine Methode gibt es aber, die bei jedem Menschen wirkt: Entspannung durch Schlaf. Während des Schlafens sinkt der Kortisolspiegel und man entspannt sich zusehends. Dafür reicht schon ein Power-Nap. Aber Vorsicht: Power-Naps funktionieren bei Dauerstress nicht immer. Kortisol macht nämlich wach und so kann es passieren, dass man keinen Schlaf findet.

Die meisten Menschen entspannen sich auch, wenn sie ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung nachgehen, ihrem Hobby. Dabei kann es passieren, dass man in einen Flowzustand kommt und die Zeit übersieht. Das ist Erholung pur.

Auch Bewegung eignet sich hervorragend, um Stress abzubauen. Evolutionsgeschichtlich wurden Stressreaktionen nämlich meist in Bewegung (entweder Flucht oder Kampf) umgesetzt. Dabei wird der erhöhte Blutzucker von der Muskulatur verbraucht, die durch den erhöhten Blutdruck auch besser versorgt wird. Gleichzeitig werden durch die Bewegung blutdrucksenkende Substanzen und Glückshormone freigesetzt.

Abschießend sollen noch einige Techniken und Methoden Erwähnung finden, die sich bei Stress positiv auswirken:

  • Durch regelmäßige Meditation kann man zur Ruhe finden. So kann Stress abgebaut und gleichzeitig verhindert werden, dass schnell wieder neuer Stress entsteht.

  • Es gibt eine ganze Reihe von fernöstlichen Entspannungtechniken, bei denen es oft auch um die Einheit von Körper, Geist und Seele geht. Dazu gehören Yoga, Qi Gong und Tai Chi.

  • Auch durch Autogenes Training kann man mit gezielter Konzentration Körper und Geist in einen entspannten Zustand bringen. Bei dieser Methode sagt man sich z. B. immer wieder bestimmte Sätze vor, wie etwa: “Ich bin ganz ruhig und vollkommen entspannt.”

  • Sehr einfach zu erlernen ist die Progressive Muskelentspannung nach Jakobson. Dabei werden einzelne Muskelgruppen bewusst angespannt und dann wieder entspannt. Diese Technik eignet sich vor allem für Menschen, die mit anderen Dingen nicht viel anfangen können.

  • Am Ende gibt es auch immer noch das gute alte Nichtstun. In der heutigen Zeit ist das aber gar nicht mehr so einfach, weil die meisten Menschen verlernt haben, wie man das wirklich macht.