Die Wechselwirkungen zwischen Schlaf und Sport

Dienstag, 27. Oktober 2015

Die Wechselwirkungen zwischen Schlaf und Sport

Ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung sind gesund. Das ist allgemein bekannt. Dass sich die beiden gegenseitig aber auch beeinflussen, weniger. In diesem Artikel klären wir, wie man das Maximum aus beiden herausholt.

Genügend Schlaf ist essenziell für die Gesundheit eines Menschen. Mindestens sieben Stunden pro Nacht sollten es schon sein. Der Erholungswert des Schlafs hängt aber nicht nur von der Dauer, sondern auch von der Intensität ab. Je mehr Tiefschlafphasen, desto besser. Im Tiefschlaf werden Wachstumshormone freigesetzt, die verantwortlich für Muskel-, Haut- und Haarwachstum sind. Außerdem wirkt er sich positiv auf das Immunsystem aus. Die Infektanfälligkeit sinkt.

Die beste sportliche Leistung bringt der Körper nur mit genügend Schlaf. Die Muskeln regenerieren sich und wachsen. Nur ausgeschlafen kann der Mensch sein Maximum abrufen. Dazu kommt noch die “Replay Theorie”. Diese besagt, dass neues Wissen und neue Erfahrungen während des Schlafens gefestigt und gespeichert werden. Versucht man sich z. B. in einer neuen Sportart, werden die Bewegungsabläufe erst während des Schlafs wirklich “gelernt”.

Sport auf der anderen Seite eignet sich perfekt, um Stress abzubauen, vor allem Ausdauersport. Außerdem wirkt regelmäßiger Sport gegen Schlafstörungen, die Schlafqualität steigt also. Übertreiben sollte man es aber nicht. Bei exzessivem Sport sinkt die Qualität nämlich wieder. Zusätzlich dazu trägt körperliche Aktivität zur Konzentration bei und hebt die Stimmung.

Menschen, die sich zu wenig bewegen, haben einen schlechteren Schlaf, sie leiden häufig unter Tagesmüdigkeit und sogar depressive Verstimmungen und Ängstlichkeit können die Folge sein.

Wenn man trainiert, sollte das nicht zu spät am Abend sein. Bewegung regt schließlich den Kreislauf an und dann kann man nicht einschlafen. Am besten, man verzichtet auf starke körperliche Aktivität ab zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Gegen moderate Bewegung wie einen Spaziergang spricht aber nichts.

Um das Maximum herauszuholen, muss man ein gutes Mittelmaß finden. Nicht zu wenig Schlaf, nicht zu wenig bzw. viel Sport und man ist auf einem hervorragenden Weg, die Synergieeffekte optimal zu nutzen.