Mehr Spaß beim Training

Dienstag, 20. Februar 2018

Mehr Spaß beim Training

Viele Menschen haben Probleme mit der Motivation beim Training. Sie verlieren nach einiger Zeit einfach die Lust dazu. Hier sind ein paar Tipps, damit das nicht geschieht.

Training ist anstrengend. Wir nehmen diese Anstrengung jedoch gerne in Kauf, denn schließlich tut sie uns körperlich und geistig gut. Trotzdem gibt es Phasen, in denen uns die Motivation etwas abhanden kommt. Das geschieht vor allem, wenn ...
... wir noch nicht lange trainieren und es deshalb noch keine Gewohnheit ist
... das Training beginnt, eintönig und langweilig zu werden

Aber keine Sorge! Es gibt Mittel und Wege, um gegen Motivationstiefs etwas zu unternehmen.

Hier sind unsere Tipps:

Definiere konkrete Ziele
Hast du dir klar gemacht, was du mit dem Training erreichen willst und das auch aufgeschrieben? Gut. Falls nicht, hol das bitte so schnell wie möglich nach.
Lies dir deine Ziele dann regelmäßig durch. Strebt man etwas an, dass man selbst als wertvoll, sinnvoll und belohnend empfindet und sich das immer wieder ins Gedächtnis ruft, motiviert das ungemein.

Halte den Fortschritt fest
Führst du schon ein Trainingstagebuch? Falls nicht, solltest du damit anfangen. Unser Gehirn ist nämlich nicht gut darin, kleine, stetige Veränderungen, wie sie oft beim Training auftreten, zu erkennen. So kann sich das Gefühl einstellen, als würde nichts weitergehen, obwohl man regelmäßig trainiert.
Mit einem Trainingstagebuch kann das nicht passieren. Hier sieht man schwarz auf weiß, welche Fortschritte es gegeben hat — ob man nun mehr Gewicht stemmen oder einen Kilometer schneller laufen kann. Fortschritt motiviert.

So oft wie möglich aktiv sein
Dieser Tipp ist vor allem für Trainingsanfänger wichtig. Versuche, so oft wie möglich aktiv zu sein und einen aktiven Lebensstil zu führen. So wird Bewegung mit der Zeit zur zweiten Natur und der Trainingsstart benötigt weniger Motivation.

Ruhe ohne Gewissensbisse
Wenn du allgemein einen aktiven Lebensstil führst, brauchst du dich nicht schuldig zu fühlen, wenn du einmal einen Trainingstag auslässt und dir eine Auszeit nimmst. Ruhephasen sind gut, damit sich Körper und Nervensystem regenerieren. Genieße also die Auszeit und gehe dann beim nächsten Mal motivierter trainieren.

Mache dein Training zu einer sozialen Aktivität
Zu zweit steigt die Motivation aus mehreren Gründen. Z. B. erhöht sich der soziale Druck. Man hat das Training schließlich schon ausgemacht. Eine Absage ist damit nicht so einfach. Außerdem kann man während des Trainings miteinander reden. Trainiere also so oft wie möglich zu zweit.

Suche dir Herausforderungen
Ob es nun ein neuer Rekord im Fitnessstudio oder eine neue Bestmarke beim Laufen ist — Herausforderungen motivieren, weil wir etwas haben, wonach wir streben können. Und wie süß ist das Triumphgefühl, wenn man die Herausforderung geschafft hat.

Variiere und mische durch
Das ist der wichtigste Punkt. Macht man immer nur dasselbe, stellt sich sehr schnell Langeweile ein. Das Gehirn will mit neuen Reizen stimuliert werden. Deshalb ist es gut, wenn man immer wieder einmal Neues einstreut. Vielleicht geht man einmal laufen, statt ins Fitnessstudio oder man probiert neue Übungen aus.
Was noch dazukommt: Trainiert man immer nur dasselbe, hat man nur eine Art von Fitness. Es gibt aber viele unterschiedliche Bereiche, die Fitness definieren:

  • kardiovaskuläre Ausdauer
  • Kraftausdauer
  • Schnelligkeit
  • Kraft
  • Balance
  • Flexibilität
  • Koordination
  • Leistung
  • Geschicklichkeit
  • Bewegungsgenauigkeit

Will ich gut in jedem Bereich werden, muss ich abwechslungsreich trainieren.

Beginne klein
Wieder ein Punkt für Trainingsanfänger: Wenn du schon am Anfang über deine Leistungsgrenze gehst, bist du nach dem Training tot. Jeder Körperteil schmerzt und du kannst dich tagelang nicht bewegen. Dann fürchtest du dich vor dem nächsten Training und hörst wahrscheinlich wieder damit auf.

Langsam aufbauen
Nach einem bescheidenen Beginn, erhöht man langsam Intensität und Dauer der Trainings, aber nicht beides auf einmal. Geht man es zu schnell an, erhöht sich das Verletzungsrisiko. Wichtig ist, wie oben schon erwähnt, den Fortschritt aufzuzeichnen.

Und das sind sie – unsere einfachen, aber wirkungsvollen Tipps für langfristigen Spaß und Motivation beim Training.