Montag, 13. September 2010

Säure-Basen-Gleichgewicht – Grundlage für einen gesunden Körper

„Ich bin so sauer!“ – Aussprüche wie diese spiegeln oft die psychische und körperliche Realität wieder. Unsere überraffinierte und denaturierte Nahrung führt dem Körper täglich 80 – 90 % Säure bildende Stoffe zu. Die meisten Nahrungsmittel, die wir gewohnt sind, bilden im Körper belastende Säuren – und sauer macht nicht immer lustig! 

Der Mensch ist biologisch und biochemisch gesehen ein basisches Wesen. Das Blut ist – und muss – ständig basisch bleiben (pH 7,35 – 7,45). Bereits geringste Abweichungen würden sich lebensbedrohlich auswirken. Alle Zellen unseres Körpers werden vom basischen Blut versorgt. Das Säure-Basen-Gleichgewicht ist also die Basis aller Lebensvorgänge in unserem Organismus. Mit einer körperlichen Übersäuerung gehen physische Krankheiten und psychisches Unwohlsein einher. Bei Müdigkeit, Energielosigkeit, Depressionen, Konzentrationsstörungen, kalten Händen und Füßen, Allergien, Gelenks- und Muskelschmerzen, Ekzemen, Haarausfall, Gastritis, Verstopfung oder Durchfall ist grundsätzlich ein Absinken des gesamten Organismus in ein saures Milieu festzustellen.

Woher kommen die Säuren in unserem Organismus?
Die meisten Nahrungsmittel, wie Zucker, Süßstoffe, weißer Reis, Getreide, Sauermilchprodukte, Käse, Brot, Fleisch, alkoholische Getränke, Kaffee und vieles mehr, bilden im Köper belastende Säuren. Zusätzlich wirken sich folgende Faktoren negativ auf das Säure-Basen-Gleichgewicht aus:

  • Zuviel Fettkann der Körper nicht verbrennen und lässt Schlackenstoffe, Essigsäure und Schleime zurück.
  • Übermäßige Eiweißernährung führt zu einer erhöhten Harnsäurebildung.
  • Bewegungsmangel vermindert die periphere Durchblutung und es kann zu einem Säurestau kommen, der zu Gefäßverengungen führen kann.
  • Überanstrengungen – auch sportlicher Art – bewirken eine erhöhte Milchsäurebildung in den Muskeln und Bindegewebe.
  • Flaches Atmen und schlechte Körperhaltunglassen zu wenig Raum, um entsprechend Sauerstoff aufzunehmen, wodurch es zu einem Überschuss an Kohlensäure kommt.
  • Stressbelastung beschert dem gesamten Körper ein wahres Säurebad.

Anfallende Säuren und Gifte müssen neutralisiert werden. Durch eine chronische Übersäuerung können sich folgende Krankheiten entwickeln:

  • Mineralstoffmangelerkrankungen – wenn zu viele Mineralien aus den körpereigenen Depots geholt werden:Haarausfall, Karies, Parodontose, Bandscheibenleiden, Varizen, Leistenbrüche, Falten, Osteoporose etc.
  • Ausscheidungserkrankungen – wenn die Entgiftungsorgane überfordert werden und Gifte über die Haut und Schleimhäute ausgeschieden werden: Zahnplaque, Akne, eitrige Mandeln, Ekzeme, Allergien, Schuppenflechte, Fuß- und Handschweiß etc.
  • Ablagerungserkrankungen – wenn Säuren und basische Mineralien aufeinander treffen, entstehen Salze, die als Schlacke abgelagert werden: Arteriosklerose, Gallensteine, Nierensteine, Blasensteine, Rheuma, Herzinfarkt, Zahnstein etc.

Der optimale Säure-Basen-Haushalt wird durch basische Mineralien (Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium erreicht, wobei das Natrium den größten Stellenwert einnimmt. Die körperliche Gesundheit ist von einem ausreichend vorhandenen basischen Mineralstoffdepot abhängig. Das Verhältnis der Kalzium/Magnesium-Anteile muss genau stimmen. Bei alleiniger Einnahme von Kalzium, wird Magnesium vermehrt ausgeschieden und umgekehrt. Ein ausgewogenes Natrium/Kalium-Verhältnis ist ebenso eine Grundvoraussetzung für eine optimale Funktion der Körperzellen.

Weil der menschliche Organismus keine eigenen Mineralien produzieren kann, müssen diese in ausreichendem Maße zugeführt werden um die Säuren zu neutralisieren. Werden diese nicht in ausreichenden Mengen zugeführt, bedient sich der Körper aus den körpereigenen Mineralstoffdepots.

Neben Basen liefernden Nahrungsmitteln wie Kartoffeln, Mandeln, Obst, Dörrobst, Wurzel-, Blatt- und Wildgemüse sowie Gewürzkräutern kann mit Hilfe einer Basen-Mineral-Mischung der Körper entsäuert und ein stabiles Säure-Basen-Gleichgewicht hergestellt werden. Eine aus ganzheitsmedizinischer Forschung entwickelte Basen-Mineral-Mischung, welche frei von ungünstigen Zusatzstoffen (Vitaminen, Spurenelementen, wie z.B. Selen,  Geschmacksstoffen, Zuckerarten etc.) ist, gelangt in alle 7 Gewebearten (Hautepithelien, Stütz- und Bindegewebe, Muskulatur, Knochen, Knorpelgewebe, Fettgewebe, Nervengewebe) und stellt dort die lebensnotwendigen Mineralien zur Verfügung. Darüber hinaus kann diese Mischung auch sämtliche Gewebsfilter passieren und erreicht somit alle Körpersäfte des Menschen.

“Unsere Nahrungsmittel sollen Heilmittel,
und unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.”

Hippokrates