Donnerstag, 18. Dezember 2008

Mineralstoffe - Fitmacher für gestresste Zeitgenossen

Unser Bedarf an Mineralstoffen wächst mit Stress und Zeitdruck, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind und unregelmäßiger Ernährung. Alles Teile unseres modernen Lebens und meist nicht einzuschränken. Um trotzdem fit und gesund zu bleiben, spielt die Zufuhr von Mineralstoffen eine wichtige Rolle.

Funktion. Mineralstoffe sind lebensnotwendige anorganische Nährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die daher von außen (durch Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel) zugeführt werden müssen.

Recommended Daily Allowance. Kurz RDA. Dieser Wert gibt die tägliche Menge an Vitaminen und Mineralstoffen an, die ein durchschnittlicher Mensch pro Tag zu sich nehmen sollte. Der Tagesbedarf schwankt naturgemäß stark zwischen den einzelnen individuellen Voraussetzungen.

Unterschiede. Maßgeblich beeinflusst wird der RDA durch Alter, Geschlecht, Gewicht, verschiede Erkrankung oder eingenommene Medikamente. So erhöht die Einnahme von Cortison den Bedarf an Magnesium und Zink. Die Anti-Baby-Pille hingegen den an Magnesium und den Vitaminen B1, B2, B12 und C.

Bedarf. Den höchsten Bedarf haben wir an den Mineralstoffen Phosphor und Calcium durchschnittlich 800 mg pro Tag sollten wir zu uns nehmen.

Phosphor. Phosphorverbindungen sind Bestandteile der DNA- und RNA-Moleküle, der Trägersubstanz der Erbinformationen aller Lebewesen und dienen dem Energiestoffwechsel. Vor allem in Milchprodukten, Fleisch, Fisch und Brot ist Phosphor enthalten.
Weitere Mineralstoffe sind Eisen, Magnesium, Iod und Zink.

Zubereitung. Mineralstoffe sind - im Gegensatz zu Vitaminen - in ihrer Zubereitung weniger anspruchsvoll. Durch ihren Aufbau sind sie gegen Hitze und Luft relativ resistent und verlieren auch durch Kochen nichts an ihrer Wirkung. Ihre Elemente liegen meist als Ionen oder anorganischen Verbindungen vor. Daher sind sie widerstandsfähiger.