Donnerstag, 18. Dezember 2008

Unterversorgung - Mangel trotz Überfluss

Trotz dem schier endlosen Angebot an Nahrungsmitteln in den heimischen Supermärkten, leiden immer mehr Menschen an einer chronischen Unterversorgung ihres Körpers. Die Gründe sind vielfältig. Von der einseitigen Ernährung oder den ausgelaugten Agrarböden gibt es eine Reihe an Ursachen für diese Mangelerscheinung in einer Überflussgesellschaft.

Hypovitaminose. Vitaminmangel führt zu Stoffwechselerkrankungen. Durch eine regelmäßige und vor allem ausgewogene Zufuhr an Vitaminen können Mangelerscheinungen vorgebeugt, aber auch bereits bestehende Mängel rückgebildet werden.

Avitaminose. Bezeichnet das gänzliche Fehlen einzelner Vitamine über einen längeren Zeitraum. Spätfolgen können hier im Gegensatz zu der Hypovitaminose sehr wohl auftreten. Es besteht daher dringender Handlungsbedarf. Im europäischen Raum ist diese Erkrankung allerdings sehr selten, mit Ausnahme des Vitamin B-12 Mangels, der durch eine Mangenverkleinerung entstehen kann.

Unterernährung. Ist die häufigste Form einer Unterversorgung mit Vitaminen.

Fehlernährung. Durch eine zu einseitige Aufnahme von Nahrungsmitteln kann es ebenfalls zu Mangelerscheinungen kommen. Ursache hierfür sind zum einen Armut, aber auch falsche Ernährung in Industrienationen.

Resorptionsstörungen. Eine Reihe von Störungen hindert den Körper daran wichtige Stoffe aufzunehmen und umzusetzen.

Schwangerschaft und Stillzeit. Gerde in einer hormonellen Umstellungsphase besteht ein erhöhter Vitaminbedarf im Körper. Auf eine ausgewogene Ernährung und die Zufuhr von Vitaminen sollte unbedingt geachtet werden, um spätere Mangelerscheinungen bei Kleinkindern zu vermeiden.

Durch Alkohol-, Nikotin- oder Drogenmissbrauch sowie Stoffwechselerkrankungen kann die Vitaminaufnahme ebenfalls gestört werden.