Mittwoch, 20. Februar 2013

Fastenzeit – das sagt der Körper dazu!

Die christliche Fastenzeit, die alljährlich am Aschermittwoch beginnt und am Karsamstag endet, wird von vielen zur Entgiftung, aber auch zur Reduktion des „Körperumfangs“ genutzt. Aber was passiert im Körper, wenn er von außen viel weniger und ganz andere Nahrung zugeführt bekommt, als er gewohnt ist…?

Die christliche Fastenzeit dauert genau 40 Tage (die Sonntage werden nicht mitgezählt) und orientiert sich nach dem Mond: Der Ostersonntag ist nämlich immer der Sonntag, der auf den ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn (heuer am 20. 3. 2013) folgt. Von diesem Datum aus rechnet man 40 Wochentage zurück  – voilà, schon hat man den Aschermittwoch gefunden.

Optimalerweise orientiert man sich mit dem eigenen Fasten ebenfalls am Mond und startet die Kur am ersten Tag nach Vollmond. Der Körper entschlackt, entgiftet und entwässert in dieser Mondphase am besten. Es ist einfacher, überhaupt anzufangen, geht müheloser und schneller.

Die seelische Umstellung beginnt bereits vor dem eigentlichen Fasten, nämlich genau dann, wenn man sich dazu entschließt, die Aufnahme von Nahrung für einige Zeit erheblich einzuschränken. Der gesamte Organismus wird kurz auf erhöhte Aktivität eingestellt. Sobald tatsächlich gefastet wird, geht es aber richtig los, der Körper schaltet um:

Was man sofort merkt, ist, dass Herz und Kreislauf entlastet werden, weil vermehrt Wasser und Salz ausgeschieden werden (das sieht man auch ziemlich schnell an den ersten ein bis drei purzelnden Kilos). In dieser Phase können aber auch vermehrt Kopfschmerzen, Migräne, Reizbarkeit, Müdigkeit, Unlust, Übelkeit sowie lebhafte Träume und Schlafstörungen auftreten. Manchmal verschlechtert sich für einige Stunden oder Tage sogar das Sehvermögen (eine neue Brille sollte man sich während der eigenen Fastenzeit also nicht anmessen lassen!).
Auch der seelische Bereich ist betroffen: Der Fastende wird oft ruhiger und distanziert sich auch ein wenig vom Alltag.

Ab dem vierten Tag wird die Eiweißverbrennung immer sparsamer, die Verbrennung von Fettsäuren, Glycerin und Ketonkörpern – die ihrerseits durch die Fettverbrennung entstehen – nimmt kontinuierlich zu. Die Konzentration von Harnsäure und Harnstoff im Blut steigt an, es empfiehlt sich, viel Wasser oder Kräutertees zu trinken und Basenpulver zuzuführen, um die überschüssige Säure zu bekämpfen und den Körper mit basischen Stoffen zu versorgen.
Hunger hat man bald keinen mehr.

Egal, welche Form des Fastens man gewählt hat (Achtung, hier geht es um fasten, nicht um Crash-Diäten!) – mögliche Krisen in der zweiten Fastenwoche sind Unterzuckerungen nach ungewohnten Anstrengungen, Hautausschläge, niederer Blutdruck, Erschöpfungsgefühle, Kältegefühl und Schlafstörungen durch starkes Herzklopfen. Auch der Rücken kann schmerzen – schließlich verändert sich der Bauch, dem muss sich auch der Rücken mit der Wirbelsäule neu anpassen.
Außerdem fühlt man sich entweder energiegeladen und voller Tatendrang. Oder aggressiv und launisch – beides sind Folgen des Hormon-Kicks, weil die Konzentration von Adrenalin und Serotonin im Blut steigt. Wer kann, sollte das einfach zulassen und akzeptieren, um das Stressniveau nicht noch weiter zu erhöhen.

In der dritten Fastenwoche verarbeitet der Körper seine vitalen Reserven schon viel ökonomischer, die innere Ernährung verläuft problemlos. Das Körpereiweiß wird geschont, die Leber entlastet, und es wird überwiegend Fett verbrannt. Auch alle tragenden Gelenke erfahren nun eine Erleichterung. Der Darm ist in dieser Phase endgültig geleert und "gereinigt" und hat sich auch in seinem Umfang wieder normalisiert.

Der Fastende fühlt sich nun richtig wohl, wenn nicht gar euphorisch, eventuell ist er in dieser Phase sogar besonders leistungsfähig. Bei noch längerem Fasten, etwa in der vierten bis sechsten Woche, erreicht die innere Verdauung schließlich sogar alle Zell- und Eiweißstrukturen, deren Abbau und Veränderung sich heilend auf rheumatische, allergische und immunologische Erkrankungen auswirkt.

Die Wirkung von Fasten, das drei oder mehr Wochen durchgehalten wird, ist aber immer sensationell: Natürlich ist man um einiges leichter geworden – ob man das auch halten können wird, hängt stark davon ab, wie man sich nach dem Fasten wieder ins normale Leben stürzt – je langsamer man das esstechnisch angeht, desto größer die Chance, das Gewicht zumindest eine Zeitlang zu halten.
Wunderbarerweise ist aber noch viel mehr passiert: Der Teint ist reiner geworden, die Verdauung hat sich normalisiert, Kopfweh-Attacken sind wie weggeblasen, man ist ausgeglichener, fröhlicher, leistungsfähiger. Und das ist es allemal wert – denn was sind schon drei Wochen Fasten? – Schnell vorbei!

(Achtung, bei längerem Fasten ist es ratsam, eine medizinische Beratung in Anspruch zu nehmen!)

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“Unsere Nahrungsmittel sollen Heilmittel,
und unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.”

Hippokrates