Die Bedeutung essentieller Fettsäuren

Donnerstag, 28. Mai 2015

Die Bedeutung essentieller Fettsäuren

Viele Stoffe, die der menschliche Körper täglich braucht, stellt er selbst her. Manchmal kann er das aber nicht und diese Stoffe müssen dann mit der Nahrung aufgenommen werden. So ist das etwa bei den essentiellen Fettsäuren. Sie sind für den menschlichen Organismus von sehr großer Bedeutung, denn eine Unterversorgung kann problematisch sein.

Die essentiellen Fettsäuren gehören zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren und es handelt sich dabei um Omega-6- und Omega-3-Verbindungen. Diese beiden Verbindungen sind wichtig für das Wachstum, den Aufbau der Zellmembran und die Gewebereparatur. Auch bei der Steuerung vieler lebenswichtiger Prozesse im menschlichen Körper sind sie beteiligt und werden zur Synthese anderer wichtiger Fettsäuren benötigt.

Mittlerweile gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass ein Mangel oder ein Ungleichgewicht im Verhältnis dieser beiden Fettsäuren zueinander unter Anderem das Risiko für kardiovaskuläre oder entzündliche Erkrankungen erhöht. Umgekehrt hat eine ausreichende Versorgung in der richtigen Relation positive Auswirkungen auf viele Bereiche des Körpers.

Heute wird ein Verhältnis von etwa 4:1 zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren als sehr gut angesehen. Möchte man nun sichergehen, dass genügend dieser beiden lebenswichtigen Stoffe aufgenommen werden, kann man entweder vermehrt Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren zu sich nehmen oder auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

Omega-6-Verbindungen kommen vermehrt in Pflanzenölen wie Raps-, Sojabohnen- oder Sonnenblumenöl vor. Aber auch Fleisch- und viele Getreidesorten enthalten diese Fettsäuren. Omega-3-Verbindungen finden sich in Walnüssen, Spinat, Linsen, Leinsamen und den daraus hergestellten Ölen. Zudem finden sich beide Fettsäuren in Kaltwasserfischen wie Hering, Lachs, Thunfisch und Sardellen.

Zum Schluss noch ein kleiner Rezepttipp für alle, die ihrem Körper mit essentiellen Fettsäuren etwas Gutes tun wollen. Beim Rezept handelt es sich um ein Lachsfilet mit Honig-Balsamico-Chinakohl für vier Personen:

Man nehme:

  • 400-600 g Lachsfilet (mit Haut)
  • 1 Chinakohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2-3 EL Balsamicoessig
  • 4-5 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Staubzucker
  • Olivenöl
  • Butter

Für den Balsamicosirup:

  • 60 ml Balsamicoessig
  • 40 ml Sojasauce
  • 1 EL Honig
  1. Das Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  2. Für den Balsamicosirup den Balsamicoessig in einem Topf gemeinsam mit Sojasauce und Honig um die Hälfte einkochen und auskühlen lassen.
  3. Den Chinakohl putzen, in Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Salzen, pfeffern und mit gepresstem Knoblauch, Balsamicoessig, Staubzucker und Olivenöl marinieren.
  4. Das gut entgrätete Lachsfilet in Portionsstücke teilen und mit Salz sowie Pfeffer würzen.
  5. In einer feuerfesten Pfanne Olivenöl mit etwas Butter erhitzen und den Lachs auf der Hautseite anbraten.
  6. Die Pfanne ins heiße Backrohr stellen und noch ca. 4 Minuten auf der Hautseite fertig garen.
  7. Den fertig gebratenen Lachs gemeinsam mit dem marinierten Chinakohl anrichten und mit etwas Balsamicosirup beträufeln.

Guten Appetit!

“Unsere Nahrungsmittel sollen Heilmittel,
und unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.”

Hippokrates