Dienstag, 07. Mai 2013

Bachblüten können der Seele helfen zu gesunden

Vor mehr als 50 Jahren hat der englische Art und Forscher Dr. Edward Bach seine „Bachblüten-Therapie“ entwickelt und damit vor allem das seelische Element des Krankseins berücksichtigt. Er vertrat die Ansicht, dass ein Mensch erst dann wieder gesund werden könne, wenn die Psyche saniert und die innere Einkehr wieder stattfinden könne.
Die weltweite Verbreitung der 38 Bachblüten seither ist spektakulär. Und das, obwohl die Schulmedizin jegliche Wirksamkeit bestreitet. Eine überblicksmäßige Einführung…

Man kann einen Kranken so oder so beschreiben: Er/sie hat 39,3 Grad Temperatur, starken Durchfall und schwitzt, seine Laborwerte sind soundso, er ist schwach und apathisch.

Oder man kann der körperlichen Symptomatik die psychische voraussetzen und sagen: Der Patient hat einen gequälten Gesichtsausdruck, ist traurig, seine Stimme ist leise, er leidet unter den Folgen eines schweren Verlustes und macht den Eindruck als wolle er nicht weiter leben. Außerdem hat er Temperatur, Durchfall, schwitzt…

Oder – bei denselben körperlichen Anzeichen – kann man vielleicht sagen: Der Patient ist ausgesprochen wehleidig und trostbedürftig, schmollt, wenn man sich nicht ständig um ihn kümmert, dabei ist er ängstlich und unruhig. Und er Temperatur, Durchfall, schwitzt…

Man merkt schon: Obwohl die klinisch feststellbaren Werte dieselben sind, handelt es sich womöglich um zwei sehr unterschiedliche Krankheitsbilder: Der erste Fall hat die Tendenz, sich das Leben wegen eines schweren Verlustes zu nehmen. Der zweite will vor allem Zuwendung erzwingen. Ignoriert man diesen fundamentalen Unterschied, so behandelt man nur eine unpersönliche, objektive und im Grunde völlig sinnlose Symptomatik.

Die Bachblütentherapie legt den Wert auf die tieferen psychologischen Zusammenhänge und setzt dafür die 38 Blüten-Essenzen ein, die genau definierten psychischen Störungen entsprechen und diese – auf bis heute nicht erklärbare Weise – reduzieren oder beseitigen können. Was nicht heißt, dass Bachblüten immer und überall hundertprozentig helfen! Nur, wenn die entscheidenden Faktoren – Zeitpunkt, seelische Verfassung, Therapeut und Medizin – in idealer Weise zusammen wirken, kann Heilung entstehen.

Besonders Kinder sprechen oft gut auf professionell durchgeführte Bachblütentherapien an.

Dabei werden die Essenzen bis auf eine Ausnahme (Rock Water) ausschließlich aus Blüten, in denen das geistige Wesen einer Pflanze besonders gut zum Ausdruck kommt, hergestellt – und zwar, indem das innewohnende Heilprinzip auf Quellwasser übertragen wird. Aus dieser dann mit Alkohol versetzten „Basistinktur“ wird durch mehrfache Verdünnung das gebrauchsfertige Mittel zubereitet, das tropfenförmig eingenommen wird. Dabei können mehrere, sich ergänzende Mittel gemischt werden.

Um Bachblüten wirksam einsetzen zu können, muss der behandelnde Therapeut im Idealfall über langjährige Erfahrung verfügen und die Fähigkeit besitzen, sich in den Patienten/die Patientin hinein zu fühlen und genau zuzuhören. Etwas Intuition ist von zusätzlichem Vorteil. Aber  wie gesagt – Bachblüten wirken, auch wenn wir immer noch nicht wissen, wie genau. Es gibt eben mehr (an Feinstofflichem) zwischen Himmel und Erde, als die Wissenschaft bisher nachzuweisen vermocht hätte.