Montag, 30. Juni 2014

Jetzt Vitamine und Mineralstoffe mit frischen Früchten tanken!

Die heimische Natur hat den Tisch im Frühsommer reich gedeckt: Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, Marillen/Aprikosen, Ribisel/Johannisbeeren, Heidelbeeren/ Schwarzbeeren… sind in Mitteleuropa verfügbar (und nicht von weit her importiert). Je reifer die Frucht geerntet wurde, desto größer ist ihr Potenzial an Vitaminen und Mineralstoffen (außerdem schmecken die Früchte viel intensiver). Davon können wir jetzt profitieren.

Die Aprikose (in Österreich Marille genannt) brilliert vor allem mit ihrem hohen Gehalt an Karotin – davon hat sie mehr als fast alle anderen Früchte intus. Außerdem versorgt sie uns mit den Mineralstoffen Calcium, Phosphor und Eisen sowie mit den Vitaminen B1, B2 und C – damit ist die orange Samtfrucht mit den roten Wangen ein echter Allrounder für unsere Gesundheit. Sie hat einen positiven Einfluss auf Haare und Nägel, sorgt für einen rosigen Teint, stärkt das Immunsystem und kurbelt den Kreislauf an. Zudem hat die enthaltene Salicylsäure eine antibakterielle Wirkung und tötet so Keime im Magen-Darm-Trakt ab.

Auch Erdbeeren sind wahre Powerpakete für unsere Gesundheit: Sie haben einen hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Natrium, Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen und Folsäure und enthalten viele Vitamine (Provitamin A, B2, B3, E, K und 65 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm). Außerdem entgiften die roten, kalorienarmen Köstlichkeiten den Darm, kräftigen das Immunsystem und den Stoffwechsel, wirken entwässernd, blutbildend und fördern das Zellwachstum.

Heidelbeeren sind besonders reich an Karotenen, die das Immunsystem und die Körperzellen gegen Bakterien und freie Radikale panzern. Ebenso bedeutend ist die Konzentration an Vitamin C (gegen Infektionen und Erkältungen). Außerdem enthalten Heidelbeeren viel Tannin (Gerbstoff), das Schleimhaut bildend wirkt, Entzündungen vorbeugt und hemmt sowie Bakterien abtötet.

Zu den Inhaltstoffen der Himbeere zählen: Zucker, Fruchtsäuren, Pektin, die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Phosphor, Provitamin A und die Vitamine B1, B2 und C. Als Bestandteil von Saftkuren macht Himbeersaft häufig auch heilend von sich reden.

Vom gesundheitlichen Standpunkt aus die wertvollste Beerenart ist allerdings die (schwarze) Johannisbeere, im süddeutschen Raum auch Ribisel genannt: Sie gehört zu den säurereichsten Früchten und liefert wichtige Ballaststoffe, ist reich an Kalium, Calcium, Phosphor, Pektin, Fruchtsäuren (Zitronensäure) und Vitamin C.

Und Kirschen sind reich an Kalium, Phosphor, Eisen, Magnesium und den Vitaminen B1, B2, B6 und C. Außerdem liefern Kirschen sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken.