Donnerstag, 24. September 2009

Der Apfel als Vitaminbombe - Jeden Tag ein Apfel hilft Ihnen gesund zu bleiben

In diesen Tagen lachen uns reife, saftige, rot-grüne Äpfel von den Bäumen entgegen. Der Herbst ist die Erntezeit unserer wichtigsten heimischen Obstsorte. Trotz starker Konkurrenz durch Kiwi, Orange und Co. ist in der Obstabteilung des Supermarkts der heimische Apfel immer noch der große Star. Er landet Tag für Tag, das ganze Jahr über, in fast jedem Einkaufskorb.

Weltweit gibt es 20.000 Apfelsorten, wobei interessanterweise leider nur 4 Apfelsorten rund Apfel70 Prozent des europäischen Apfelmarktes abdecken.

Das besondere am Apfel ist, dass er sich problemlos zwischendurch und auch in größeren Mengen genießen lässt, gut schmeckt und einen extrem hohenGesundheitswert besitzt. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort "An apple a day keeps the doctor away".

Der Apfel ist eine wahre Vitaminbombe. Er enthält zwar bei keinem Vitamin einen besonders hohen Wert, dafür aber einen ausgewogenen Gehalt an allen notwendigen Vitaminen. Das gleiche gilt für die Spurenelemente und Mineralstoffe. Da sind vor allem Kalium, Kalzium, Eisen, Phosphor und Magnesium zu erwähnen. Zusätzlich sind im Apfel noch zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe zu finden, darunterPhenole und Karotene. Dabei besteht ein Apfel aus 85 Prozent Wasser und hat nur ungefähr 60 Kilokalorien.

All diese Stoffe wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus:

Phenolverbindungen schützen den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thrombosen und Krebserkrankungen. Zusätzlich hemmen sie auch Viren und Bakterien.

Karotinverbindungen reinigen die Arterien, kurbeln das Immunsystem an, schützen das Gewebe vor Krebserkrankungen und die Haut vor UV-Strahlen.

Der Apfel enthält einen hohen Anteil an Fruchtzucker am Gesamtzuckergehalt. Diese Fruktose unterstützt auf der einen Seite die Konzentrationsfähigkeit und auf der anderen Seite einen gleichmäßigen Schlaf durch einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel.

Die im Apfel enthaltene Apfelsäure löst die Harnsäure auf. Dies schützt vor Rheuma und Gicht.

Das Spurenelement Fluor stärkt den Zahnaufbau, härtet den Zahnschmelz und beugt damit Karies vor. Beim Kauen des Apfels reibt das Fruchtfleisch an den Zähnen und wirkt wie eine natürliche Zahnbürste. Desweiteren werden durch die Fruchtsäure des Apfels die Bakterien, die den Zahnschmelz angreifen, abgetötet.

Der Inhaltstoff Pektin senkt den Cholesterinspiegel, bindet Schadstoffe und schwemmt diese wieder aus.

Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Daher wirkt der Apfel entwässernd.

Das enthaltene Kalzium und Phosphor ist wichtig für den Aufbau der Knochen und Zähne.

Der Apfel reguliert die Verdauung und stabilisiert die Darmflora. Vor allem in der Schale stecken jede Menge Ballaststoffe, unter anderem Pektin. Das bindet im Darm Wasser und Giftstoffe. Daher werden Äpfel sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung eingesetzt.

Diesen ganzen Nutzen zieht man durch den Verzehr von Äpfel, jedoch nur wenn dieser nicht geschält wird. 70 Prozent der Vitamine sind in der Apfelschale oder direkt darunteranzufinden. Die Schale ist außerdem reich an Eisen, Magnesium, ungesättigten Fettsäuren und bioaktiven Substanzen. Und für die, die auch das Kerngehäuse mitessen: Dieses enthält Jod.

Äpfel sind aber nicht nur knackig beim Reinbeißen, sondern sie machen auch die Gesichtshaut rein und zart. Versuchen Sie einmal eine Apfelmaske. Das in den Äpfel enthaltenen Vitamin B und C, Kalium und Zink wirken auf unserer Haut wahre Wunder.

Apfelmaske zum Selbermachen:
Greifen Sie am besten zu einem sauren Apfel. Dieser wird gerieben und mit 1 Teelöffel Honig zu einem Brei vermischt. Tragen Sie die Mischung auf Ihr Gesicht auf, und lassen Sie es zirka 20 Minuten einwirken. Entfernen Sie anschließend die Gesichtsmaske mit warmen Wasser und tupfen Sie das Gesicht mit kalten Wasser wieder ab.

Diese Maske hinterlässt ein entspanntes und weiches Gefühl im Gesicht und ist besonders bei fettiger und zu Akne neigender Haut zu empfehlen.

“Unsere Nahrungsmittel sollen Heilmittel,
und unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.”

Hippokrates