Montag, 15. Dezember 2014

Die natürlichen Heilkräfte des Christbaums

Würzig nach Wald duftend hält der Christbaum auch heuer wieder Einzug in die weihnachtlich geschmückten Wohnungen und Häuser – und bringt seine ganze Heilkraft mit ins Heim. Schon Paracelsus und Hildegard von Bingen wussten um die gesundheitsfördernden Wirkungen von Fichte und Tanne Bescheid…

Asthmakranke und Lungenschwache finden Linderung, wenn man einen Korb voll frischer Tannenzweige in ihr Schlaf- oder Krankenzimmer stellt, weil das aromatische Öl, das sich verflüchtigt, die Luft reinigt. So ein wunderbar vom Christbaum duftendes Schlafzimmer verhilft aber auch Gesunden zu einem tiefen, erholsamen Schlaf. – Das empfahl schon der Schweizer Pfarrer Johann Künzle (um 1900).

Die Nadeln allein lassen sich auch als anregender Badezusatz nutzen: Man sammelt dafür die abgefallenen „Blätter“ ein und kocht sie fünf Minuten lang (ca. 200 g Nadeln auf 1 Liter Wasser). Die Mischung gibt man dann ins heiße Badewasser – herrlich! Das hilft – weil durchblutungsfördernd – sogar bei rheumatischen Beschwerden. Auf jeden Fall ist solch ein Bad der Todesstoß für alle schmerzenden Verspannungen. Nur abends ist ein Fichtennadelbad keine gute Idee – es regt die wachen Geister an und befördert damit die Traumfee auf stundenlange Warteposition.

Auch Tee kann man aus Tanne und Fichte (aber nur aus frischen Nadeln!) machen: Dazu übergießt man ein bis zwei Teelöffel abgestreifte Nadeln mit einer Tasse heißem Wasser und lässt das Gebräu fünf bis zehn Minuten lang ziehen. Dann wird getrunken oder – noch besser – inhaliert. Das hilft bei Atemwegsproblemen. Vor allem älteren Menschen, die häufig verschleimt sind, und Rauchern tut die auswurffördernde Kraft des ätherischen Öls der Nadeln gut. Auch in der Duftlampe – als destilliertes ätherisches Öl – wirken sich Tanne und Fichte positiv auf die Schleimhäute aus und lindern u. a. Schnupfen.

Apropos ätherische Öle: Aus den zarten Triebspitzen von Tanne oder Fichte und Honig wird im Frühjahr der „Wipferlsirup“ hergestellt, der gegen Husten und überhaupt zur Stärkung der Atemwege noch immer gerne verwendet wird. Jetzt im Winter bekommt man ihn von der Oma oder im Fachhandel. Wie alle Teile der Nadelbäume enthält er ein ätherisches Öl, das sich positiv auf die Atemwege auswirkt.

Die schönste Therapie ist aber immer noch ein Spaziergang durch den winterlichen Wald in der gesunden, aromatischen Luft der Nadelbäume. Da der Nadelholzduft auch nervenstärkend wirken soll, kann so ein Spaziergang nach den stressreichen Feiertagen wirklich heilsam sein!

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“Unsere Nahrungsmittel sollen Heilmittel,
und unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.”

Hippokrates