Mittwoch, 18. September 2013

Am 29. September ist Weltherztag – Kampf dem Bluthochdruck!

Ausgerufen von der World Heart Federation (WHF), sollen wir uns am Sonntag, den 29. September  ganz auf unseren „Motor des Lebens“ besinnen – und uns klar machen,  dass es Möglichkeiten gibt, das Herz gesund und leistungsfähig zu erhalten. Im Klartext heißt das: Blutdruck und Cholesterin normalisieren, für eine gesunde Ernährung sorgen, das Körpergewicht normalisieren, Spaß an Sport und Bewegung haben und auf Zigaretten verzichten.

Kein Zweifel: Das Herz ist der Mittelpunkt des Körpers. Von seiner Funktionsfähigkeit, seiner Energie hängt es ab, ob alle anderen Organe überleben, ob man denken, fühlen, atmen, gehen oder Sex haben kann. Denn jede einzelne Zelle in Ihrem Organismus ist auf die Nahrung und den Sauerstoff angewiesen, die der ständig kreisende Blutstrom mit sich führt, angetrieben von dieser kleinen, unglaublich kraftvollen Pumpe, die ca. 300 Gramm wiegt und unermüdlich schlägt: siebzig- bis achtzigmal in einer Minute, 100.000 Mal am Tag und mehr als 2,5 Milliarden Mal in 70 Jahren!

Das Dumme daran ist: Wenn man unter Bluthochdruck leidet, muss das Herz umso kräftiger arbeiten, um das Blut in Bewegung zu halten. Dadurch verdickt sich der Herzmuskel und braucht mehr und mehr Nährstoffe, um durchzuhalten. Die Blutzufuhr kann jedoch nur in begrenztem Umfang erhöht werden. Als Folge davon kann das Herz ab einer bestimmten Herzmuskeldicke nicht mehr ausreichend versorgt werden.

Wenn das Herz überanstrengt ist, spürt man das aber lange Zeit überhaupt nicht! Man merkt auch hohen Bluthochdruck nicht, aber etwa zwei Drittel aller Schlaganfälle und die Hälfte aller Herzinfarkte lassen sich auf Bluthochdruck zurückführen.
Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt ein systolischer Blutdruck („oberer Wert“) höher als 140 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck („unterer Wert“) größer als 90 mmHg als Bluthochdruck.

Grundlage jeder erfolgreichen Bluthochdruck-Therapie ist eine Anpassung bzw. Veränderung der Ernährung und des Lebensstils. Dazu gibt es weitere einfache naturheilkundliche Maßnahmen, die sich sehr positiv auf Ihren Blutdruck auswirken können:
Z. B. die zusätzliche Einnahme von Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe etc.) – eine gute Versorgung mit natürlichen Mikronährstoffen macht die freien Radikale unschädlich. Auch zusätzliche Antioxidantien sind sinnvoll, weil sie die Bereitstellung von Stickoxid in den Blutgefäßen verbessern. Das entspannt die Blutgefäße und senkt den Blutdruck. Eindeutig blutdrucksenkend wirkt auch Magnesium, da es die Blutgefäße entspannt und die Stress-Resistenz des Körpers verbessert.

Ebenso wichtig ist Coenzym Q10 – und Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung! Im japanischen Osaka wurde an über 6.000 Männern der Einfluss des Fußwegs zur Arbeit auf den Blutdruck untersucht. Ergebnis: Diejenigen, die täglich mehr als 20 Minuten zu Fuß gingen, hatten ein deutlich reduziertes Risiko für Bluthochdruck – das sollte uns doch zu denken geben. Gerade am Weltherztag, dem 29. September!

“Unsere Nahrungsmittel sollen Heilmittel,
und unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.”

Hippokrates