Montag, 23. November 2009

Schigymnastik - Fit und unfallfrei durch die Schisaison

Der lang ersehnte Schiurlaub rückt immer näher. Nachrichten über verschneite Berge und weiße Pisten machen Lust auf die ersten Schwünge im Schnee. Schifahren ist im Winter ein beliebter Massensport, der Hobbysportler begeistert. Leider passieren aber jedes Jahr auch tausende Schiunfälle auf der Piste, wobei sich viele durch entsprechendeSchifahren Vorbereitung und eine gute Ausrüstung vermeiden lassen.

Um die Schisaison heil und unbeschadet zu überstehen, muss die Vorbereitung stimmen. Spätestens sechs Wochen vor der ersten Abfahrt sollte jeder Wintersportler mit Schigymnastik beginnen - egal wie fit er ist. Aber auch kurz davor ist es nicht zu spät seine Muskeln und Gelenke auf die kommende Belastung einzustimmen.

Die starke Belastung wirkt sich nämlich besonders auf die Muskeln und Gelenke aus. Die Ursache für Verletzungen sind meist Müdigkeit und eine Überlastung der Muskeln. Besonders häufig trifft es dabei das Knie.

Regelmäßige Schigymnastik sollte zwei- bis dreimal die Woche und natürlich auch am Beginn von jedem Schitag für mindestens 10 Minuten durchgeführt werden. Dies verspricht eine deutliche Verbesserung von Kraft und Kondition. Außerdem wird die Verletzungsgefahr durch die gestiegene Leistungsfähigkeit deutlich reduziert.

Je älter wir werden umso stärker lässt die Beweglichkeit und Flexibilität nach. Die Muskeln verkürzen sich und werden schwächer. Daher umfasst die richtige Vorbereitung auf das winterliche Vergnügen das Aufwärmen, Dehnen und Übungen für die Kondition und Kraft. Zusätzlich sollten Gleichgewichts- und Geschicklichkeitsübungen, sowie die bekannten Imitationsteile wie Abfahrtshocke, Wedelhüpfen, Langlaufschritt und Sprüge eingebaut sein.

Hier ein kleines Gymnastikprogramm:

Aufwärmen und Dehnen: Am Anfang jeder Schigymnastik steht immer der Aufwärmteil. Laufen oder hüpfen Sie auf der Stelle. Dadurch wird der Kreislauf in Schwung gebracht und die Muskulatur besser durchblutet. Dehnungsübungen verbessern die Funktion der Gelenke, Bänder und Sehnen und halten so einer stärken Belastung Stand.

Oberschenkelmuskulatur: Um Ihre Oberschenkelmuskulatur zur stärken stellen Sie sich mit beiden Beinen auf einen schmalen Balken. Gehen Sie in die Abfahrtshocke und federn Sie in dieser Position. Oder Sie springen aus der Hocke in die Höhe.

Seitliche Rumpf- und Oberschenkelmuskulatur: Zur Stärkung dieser Muskelregionen legen Sie sich seitlich mit geradem Oberkörper auf den Boden und heben beziehungsweise senken das obere Bein. Nach einigen Wiederholungen wechseln Sie die Seite.

Wadenmuskulatur: Die Waden werden beim Schifahren besonders beansprucht. Um diesen Bereich effizient zu trainieren, stellen Sie den Fuß auf eine Treppenstufe und ziehen dann abwechselnd Ferse und Zehen nach oben. Oder Sie stellen sich mit dem Ballen des Fußes auf einen Balken und strecken sich vom Ballen nach oben.

Ausdauer: Die Ausdauer wird am besten auf dem Fahrrad, durch Inline-Skaten oder Laufen trainiert.

Entspannung: Am Ende des Trainings aber auch nach jedem Schitag kann man mit Dehnungsübungen einen Muskelkater verhindern. Legen Sie sich auf den Rücken, entspannen Sie sich und dehnen Sie vorsichtig Ihre strapazierten Muskeln. Eine warme Dusche oder ein Saunagang helfen ebenso bei der Regeneration des Körpers.

Fangen Sie gleich morgen an, damit Sie fit und unfallfrei durch die Schisaison kommen!