Dienstag, 18. August 2009

Radfahren - Fit mit dem Fahrrad!

Langsam werden die Tage wieder kühler. Das ist die ideale Zeit zum Radfahren. Alle Tourismusregionen geben einen Überblick über zahlreiche Radwanderwege und Mountainbike-Strecken. Kombiniert mit einer Vielfalt an Landschaft und guter Luft zählt das Radfahren zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Gerade wer die ganze Woche beruflich aktiv ist, kann auf dem Rad Körper, Geist und Seele Erholung verschaffen und gleichzeitig die Natur genießen.

RadfahrerEgal ob Sie die sportlich ambitionierte Variante oder die beschaulich gemütlich Form bevorzugen, regelmäßiges Radfahren ist eine der besten Sportarten um seine Fitness wieder zu erlangen, zu erhalten und zu fördern. Außerdem hat Radfahren einen positiven Effekt auf den gesamten Organismus. Denn der Tritt in die Pedale kräftigt die Bein- und Oberkörpermuskulatur, Herz, Kreislauf und Lunge und fördert das Gleichgewichtsgefühl sowie das psychische Wohlbefinden.

Das Herz-Kreislaufsystem wird beim Radfahren trainiert. Die Pumpleistung des Herzens wird ruhiger. Mit weniger Schlägen wird mehr Blut gepumpt und der Blutdruck sinkt. Die Atmung vertieft sich und die Lunge wird besser durchblutet.

Außerdem wird der Stoffwechsel angekurbelt. Dadurch sinkt der Cholesterinspiegel. Das negative, verkalkende LDL-Cholesterin wird abgebaut, und das positive HDL-Cholesterin, das für den Gefäßschutz verantwortlich ist, vermehrt sich.

Die Muskulatur insbesondere im Bereich der Beine wird besser durchblutet und gekräftigt. Durch eine optimale Sitzhaltung mit leicht nach vorne gebeugtem Oberkörper, ist die Rückenmuskulatur leicht angespannt und stabilisiert den Rumpf, und die Lendenwirbelsäule wird durch die gleichmäßige Beinbewegung gekräftigt.

Dabei werden die Gelenke und der Stützapparat wenig belastet, denn drei Viertel des Körpergewichtes werden durch den Fahrradsattel aufgefangen. Den Rest übernehmen die Pedale und die Griffe. Daher ist der Radsport ideal für Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden.

Auch bei Stress und Alltagsfrust bietet sich Radfahren als Therapie an. Der Körper schüttet bestimmte Stoffe aus, die die Stimmung aufhellen und das Wohlbefinden steigern. Ganz nebenbei wird auch noch das Immunsystem gestärkt.

Wenn wir Sie jetzt wieder für das Fahrradfahren begeistern konnten, dann holen Sie Ihr Rad aus dem Keller und machen Sie es fahrtüchtig. Achten Sie auf eine körpergerechte Einstellung, denn nur so können Sie ermüdungsfrei und ohne Schmerzen auch längere Zeit radeln. Und um Ihre Gesundheit zu schützen, vergessen Sie bitte nicht den Helm!

“Unsere Nahrungsmittel sollen Heilmittel,
und unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.”

Hippokrates