Dienstag, 18. Februar 2014

Kohl & Co – großartige alte Hausmittel neu entdeckt

Der Ellenbogen oder das Knie sind schmerzhaft dick angeschwollen, Die Diagnose: Schleimbeutelentzündung. Nichts hilft – bis auf Kohl (Kraut) oder Wirsing! Man glaubt es kaum, aber ein paar der dickfleischigen Blätter über Nacht auf das schmerzende Gelenk gelegt und mit einer Binde fixiert kann wirklich WUNDER wirken: Tags darauf ist der Schmerz nur noch halb so schlimm und die Beule viel kleiner geworden.

Auch bei Arthrose oder schwer heilenden Wunden hat (frischer, gut gewaschener!) Kohl schon vielen Betroffenen geholfen. Und innerlich angewandt, schwören viele, dass es nichts Besseres gegen Magengeschwüre gäbe: Es heißt, viermal täglich eine Tasse Weißkohlsaft zu trinken, könne dabei helfen, ein Magengeschwür innerhalb von nur zehn Tagen zu heilen.

Ebenfalls seit Jahrhunderten im Einsatz sind Topfenwickel. Als Brustwickel bei Bronchitis, Reizhusten und Fieber eingesetzt, kann das Hausmittel ohne Nebenwirkungen den Hustenreiz besänftigen, Schleim lockern, Fieber senken und damit für einen erholsamen, ruhigen Schlaf sorgen.
Topfenwickel wirken generell abschwellend und schmerzlindernd. Kommt der Topfen mit der Haut in Berührung, beginnt ein Milchsäureprozess. Dieser wirkt sich positiv auf das entzündliche Geschehen aus. Auch bei akuten Gelenkproblemen bis hin zum Bandscheibenvorfall sowie bei Prellungen, Verstauchungen und Co ist der gute alte Topfen oft unschlagbar!

Die Ringelblume dagegen ist ein altes Hausmittel zur Pflege der Haut. Es gibt nichts Besseres, um trockene und rissige Haut wieder glatt und geschmeidig werden zu lassen, da sie die Selbstheilungskräfte wieder herstellt. Sie hat einen leicht zusammen ziehenden Effekt und regt die Blutzirkulation an. Man verwendet die Salbe auch bei Zerrungen und Prellungen. Sie wirkt abschwellend und schmerzlindernd.

Ein kleines Wundermittel ist auch der Apfelessig – innerlich wie äußerlich. Wer sich damit abbürstet (und danach natürlich ordentlich duscht, damit der Geruch wieder weggeht!), regt den Stoffwechsel an und fühlt sich hinterher herrlich prickelig lebendig – wie verjüngt! Das Gewebe wird straffer und geschmeidiger. Auch die Wundheilung – oder das Abheilen eines Fußpilzes – kann mit Apfelessig gefördert werden,
Innerlich angewendet ist er Balsam für unsere Nerven, beugt Verkalkungen vor, schützt vor Osteoporose, verhindert die Ausbreitung von Fäulnisbakterien im Darm und verbessert die Leistung der Nieren.