Montag, 10. September 2012

Gehen ist uralt und urgesund!

Wenn die Luft im Spätsommer und Herbst kühl und klar wird, und der Gipfelblick viele Kilometer weit schweifen kann, bricht die schönste Zeit zum Spazieren und zum Wandern an. Und das Beste daran: Bereits ein Tempo von viereinhalb bis sechs Kilometern pro Stunde kurbelt den Kreislauf an, stärkt das Immunsystem und normalisiert den Stoffwechsel.

Wandern oder ein flotter Spaziergang machen also nicht nur Spaß, sondern hilft auch, die eigene Gesundheit zu erhalten und zu stärken. Für den ersten Schritt reichen schon 15 Minuten pro Tag. Schlussendlich sollten es drei Stunden Minimum in der Woche sein… und die Arme schwingen eifrig mit!

Weitere positive Auswirkungen, die Spazieren und Wandern auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben können: Gewisse Karzinome (z. B. im Dickdarm) entstehen seltener, Bluthochdruck und Blutzuckerspiegel werden gesenkt, das Training der Muskeln reduziert sogar Cellulite…

Ein flotter Spaziergang nach der Arbeit, eine ausgedehnte Wanderung im Grünen, Bergwandern mit Rucksack und Stöcken – der Spielraum der Wander-Aktivitäten ist groß. Für den optimalen Trainingseffekt sollte man sich beim Gehen so anstrengen, dass man sich noch unterhalten kann, ohne außer Atem zu kommen. Wer sich über Stock und Stein im Gelände bewegt, schult außerdem die Trittsicherheit und verbessert die Reaktion beim Gehen – das ist auch eine optimale Sturzvorbeugung für den Alltag!
Vor allem Sportanfänger profitieren von dieser sanften Bewegungsform, da Gelenke und Knochengerüst zwar optimal beansprucht, aber nicht so schnell überfordert werden. Und: Man zahlt keine Eintrittsgelder, benötigt keinen Trainingsplatz und keine teure Sportausrüstung – es reicht, einfach bequeme Schuhe und Jacke anzuziehen, die Haustür abzusperren und los geht’s. Gehen als Fortbewegungsart ist uralt und urgesund!

Eine Studie des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin des Unispitals Zürich weist den großen gesundheitlichen Wert von Wandern und Spazierengehen ganz konkret in Zahlen aus: Da heißt es u. a., dass Schweizer, die regelmäßig spazieren bzw. wandern gehen oder anderweitig körperlich aktiv sind, dazu beitragen, pro Jahr mindestens 3300 Todesfälle, über zwei Millionen Erkrankungen sowie direkte Behandlungskosten im Wert von 2,7 Milliarden Franken verhüten.

Und die österreichische Bergwanderstudie AMAS 2000, die mit fast identischen Ergebnissen im Flachland wiederholt wurde, hat erhoben, dass sogar das Krebsrisiko durch regelmäßiges Wandern beträchtlich gesenkt werden kann: Infolge des veränderten Stoffwechsels durch längeres Gehen werde die Produktion körpereigener Hormone und Botenstoffe angeregt. Ganz nebenbei habe das auch einen stimmungsaufhellenden Effekt und tue auch unserer Psyche gut.

Auch eine groß angelegte wissenschaftliche Studie der Deutschen Sporthochschule Köln hat 2010 bewiesen, dass Spazierengehen das Herz-Kreislaufsystem stärkt, die Lungenkapazität vergrößert, die Blutfettwerte senkt und vor allem zu einem deutlich größeren Wohlbefinden beiträgt: Und das ab 30 Minuten täglichem, „strammem“ Gehen…

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“Unsere Nahrungsmittel sollen Heilmittel,
und unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.”

Hippokrates