Montag, 08. September 2014

Kranke Zähne können unserer Gesundheit schwer schaden

Amalgamfüllungen, aber auch kaputte oder gar eitrige Zähne bzw. beherdete Wurzeln können Störfelder im Körper erzeugen und damit für Erkrankungen oder Schwächen von Organen (mit-)verantwortlich sein. Ob man`s glaubt oder als Schabernack abtut – man muss sich um die Gesundheit seiner Zähne kümmern!

Eines vorneweg: Hier geht es nicht um schiefe Zähne oder andere unhübsche, aber unproblematische Fehlstellungen von Zähnen, die sich vielleicht auf das Selbstwertgefühl schlagen, aber keine gesundheitliche Beeinträchtigung darstellen. Hier geht es um schadhafte Zähne: Um frei liegende, schmerzempfindliche Zahnhälse, entzündetes Zahnfleisch bzw. Zahnfleischtaschen, Karies, entzündetes Zahnmark, abgestorbene Zähne, vereiterte Zahnwurzelspitzen…

Vor allem letzteres kann eine gesundheitliche „Bombe“ für den Körper darstellen. Eitrige Zähne sind nicht nur äußerst schmerzhaft, sie können sogar lebensbedrohende Krankheiten auslösen, von denen man nie annehmen würde, dass sie von den Zähnen kommen: Dazu zählen einige Formen von Rheuma, Nierenleiden, Ekzeme und Hauterkrankungen, Migräne und Kopfeschmerzen, Nervenschmerzen sowie Beschwerden an Muskeln und Gelenken oder Herzprobleme. Auch infizierte Zahnfleischtaschen sind wahre „Giftschleudern“ im Körper: Die Keime aus den Taschen gelangen in die Lymphe und ins Blut und werden so im gesamten Organismus verteilt. In weiterer Folge können sie Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzmuskelentzündung und Lungenentzündung auslösen sowie Diabetes verstärken. Auch Auswirkungen hinsichtlich Alzheimer oder Tinnitus werden diskutiert.

Ein ganz besonderer Fall sind Amalgamfüllungen, die sich zwar auch auf das dem Zahn entsprechende Organ negativ auswirken können, aber auch für sich genommen schädlich sind! Aus den Amalgamfüllungen tritt nämlich Quecksilber(dampf) aus – und das 24 Stunden am Tag. Wenn man stark kaut oder etwas Warmes trinkt, umso mehr. Leider atmet man das giftige Schwermetall aus der Zahnfüllung auch ein bzw. man schluckt die Minimalabriebe – mit jedem Atemzug und jedem Bissen.
Experten warnen, dass viele Beschwerden von derartigen Zahnfüllungen kommen oder dadurch verstärkt werden können. Da sich Quecksilber im Körper – vor allem im Fettgewebe und damit auch in den Nerven – anreichert und nur schwer auszuleiten ist, kann es Jahre dauern, bis sich die durch die Zahnfüllung begünstigten Beschwerden wieder zurück bilden.

Tipps für gesunde Zähne:
• Zuckerhaltige Nahrungsmittel meiden (Karies-Bakterien LIEBEN Zucker!).
• Zahnfleisch mit weichen Zahnbürsten schonen und Mundspülungen nutzen, auch Ölspülungen sind sinnvoll.
• Zunge regelmäßig mit einem Zungenschaber reinigen (Nest für Bakterien).
• Auf ausreichende Calcium- und Magnesiumzufuhr achten…