Mittwoch, 01. Juli 2009

Schwimmen Sie sich gesund! Schwimmen – ein Sport für jedermann!

Endlich beginnt die Ferienzeit! Wir verbringen unseren Urlaub am Meer, an einem See oder einfach im Schwimmbad ganz in unserer Nähe. Schwimmen ist sicher eine der beliebtesten Sportarten im Sommer. Wir genießen dabei die Abkühlung im frischen Nass, aber zusätzlich gehört das Schwimmen auch zu den gesündesten Ausdauersportarten, die für Jedermann geeignet ist. Das liegt zum größten Teil an den physikalischen Eigenschaften des Wassers und deren Wirkung auf den menschlichen Körper.

Schwimmen Die Leichtigkeit des Wassers

Im Wasser muss man nur ein zehntel seines Körpergewichts tragen. Bänder und Gelenke werden dadurch beim Sport im Wasser wenig belastet. Aus diesem Grund eignet sich das Schwimmen auch besonders gut für übergewichtige Menschen, Schwangere, Senioren und für Menschen in der Rehabilitation nach Verletzungen.

Die Bewegung im Wasser hat vielerlei Auswirkungen auf unseren Körper:

Beim Schwimmen werden nahezu alle Muskelgruppen beansprucht. Wenn man anfängt Sport zu betreiben, merkt man schnell, dass man Muskeln hat, von deren Existenz man bisher nichts wusste. Im Wasser ist es leicht diese Muskeln zu stärken. Der Körper muss zwar gegen den Wasserwiderstand und den Wasserdruck kämpfen. Dies wird ihm aber durch den Auftrieb leicht gemacht. Daher ist das Schwimmen auch besonders für Menschen mit Rücken-, Knie- oder Gelenkschmerzen geeignet.
Schwimmen ist ein wahrer Fettkiller. Bei regelmäßigem Training verbrennt der Körper auch reichlich Kalorien und Fett. Ein Schwimmer verbraucht bei der gleichen Trainingszeit 25 % mehr Kalorien als ein Jogger. Je kälter das Wasser ist umso mehr Energie benötigt der Körper um die Betriebstemperatur der Muskeln zu halten, und dadurch wird auch mehr Fett verbrannt. Außerdem werden die Cholesterinwerte reguliert und damit sinkt das Risiko einer Gefäßverkalkung.
Durch eine erhöhte Sauerstoffzufuhr profitiert der Kreislauf. Der Blutdruck stabilisiert sich. Ein zu hoher Blutdruck senkt sich, ein zu niedriger erreicht wieder einen Normalwert. Außerdem können wir uns durch die erhöhte Sauerstoffzufuhr länger konzentrieren und wir werden mit der Alltagsbelastung besser fertig.
Der hydrostatische Druck im Wasser hat zusätzlich den Effekt, dass mehr Lymphe und Gewebsflüssigkeit in die Gefäße gepumpt wird und diese geschmeidig macht. Das wiederum verringert das Risiko von Ablagerungen in den Gefäßen.
Durch den Beinkraulschlag wird die Beinmuskelpumpe aktiviert und so Venenerkrankungen vorgebeugt. Durch die Paddelbewegung der Arme und die leichte Massagewirkung durch den Wasserdruck können Schulter- und Nackenverspannungen reduziert werden.
Das strömende Wasser auf der Haut massiert beim Schwimmen das Bindegewebe und macht diese sichtbar straffer. Daher kann auch eine leichte Cellulite verschwinden.
Außerdem werden Endorphine, die körpereigenen Glückshormone, beim Schwimmen kräftig angekurbelt, weil der Grundstoffwechsel im Wasser aktiviert wird. Das kommt natürlich auch der Psyche zugute und Stress, Depressionen und negative Gedanken werden leichter vergessen.

Also viel Spaß im kühlen Nass!