Magazin - VitalAbo 2018-12-16T11:25:11+01:00 Zend_Feed_Writer https://www.vitalabo.de/ VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ <![CDATA[Wie geht es mit den Neujahrsvorsätzen?]]> 2018-12-12T00:00:00+01:00 2018-12-12T00:00:00+01:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/wie-geht-es-mit-den-neujahrsvorsaetzen VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Die ganzen guten Vorsätze, die zu Silvester gefasst werden, holt oft schnell der Alltag ein. Wie geht es Ihnen damit? Halten Sie sie noch ein oder sind sie schon ad acta gelegt? Für den zweiten Fall haben wir ein paar Tipps. Gleich vorneweg: Für gute Vorsätze muss man nicht erst bis zum neuen Jahr warten. Sind Sie mit etwas unzufrieden und möchten es ändern? Tun Sie es einfach. Warum erst auf einen bestimmten Zeitpunkt warten? Besser wird es nicht. Einfach anfangen. Doch wie am besten anfangen? Es muss festgehalten werden, dass spontane Vorsätze, aus einer Laune heraus beschlossen, zum Vergessen sind. Sie werden damit scheitern, wegen mehrerer Gründe. Oft sind spontane Vorsätze einfach zu schwierig oder man will zu viel auf einmal. Dann fehlt auch ein klarer, konkreter Plan und schnell hat man mehr als genug Gründe, um aufzugeben. Dagegen kann man aber etwas machen. Es geht nichts über einen guten Plan. Halten Sie schriftlich fest, was Sie erreichen wollen. Was, wie, wann! Je konkreter desto besser. Dieses Ziel können Sie dann auch öffentlich machen. Erzählen Sie es Freunden erhöht das den Druck, was die Erfolgsaussichten steigert. Wirklich große Ziele müssen zerlegt werden. Dafür eignet sich die Salamitaktik. Eine echte Salami kann man nicht auf einmal essen, sie ist zu groß. Also arbeitet man sich Scheibe für Scheibe voran, bis die Salami weg ist. Zerlegen Sie ein großes Ziel in kleinere Etappenziele und arbeiten Sie diese konsequent ab. Rückschläge werden kommen. Bereiten Sie sich darauf vor. Stellen Sie Szenarien auf: Was mache ich, wenn … Wichtig: Bleiben Sie locker, wenn es soweit ist und machen Sie sich nicht fertig. Wenn Sie fallen, stehen Sie einfach wieder auf; Staub abklopfen und weiter geht es. Zuversicht gewinnt: Egal, welche Ziele man hat. Studien belegen, dass Menschen eher ihr Ziel erreichen, je überzeugter Sie davon sind. Visualisieren Sie Ihr Ziel täglich, am besten gleich nach dem Aufstehen am Morgen. Stellen Sie sich so detailreich wie möglich vor, wie Sie Ihr Ziel bereits erreicht haben. Wie wird es aussehen, wie werden Sie sich fühlen, etc. Verbündete bringen Sie leichter ans Ziel. Suchen Sie also nach Personen, die die gleichen oder ähnliche Ziele haben. Der erhöht Motivation und Erfolgswahrscheinlichkeit. Vergessen Sie auch nicht, sich für das Erreichen von Zwischenzielen zu belohnen. So wird ein langer Weg einfacher. Worauf warten Sie also noch? Heute ist besser als morgen: Fangen Sie einfach an und nehmen Sie sich etwas vor. <![CDATA[Fit und schlank durch den Advent]]> 2018-11-26T00:00:00+01:00 2018-11-26T00:00:00+01:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/fit-und-schlank-durch-den-advent VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Die Adventzeit ist wunderschön. Alles ist weihnachtlich beleuchtet, erstrahlt im Glanze der nahenden Festtage und wenn man Glück hat, wird alles noch mit ein wenig Schnee angezuckert. Gleichzeitig ist diese Zeit aber auch eine Herausforderung für viele, kämpfen sie doch im Advent besonders damit, fit zu bleiben oder nicht zu viele Kilos zuzulegen. Angesichts von Weihnachtsbäckereien, Keksen, Glühwein und Schokolade keine leichte Aufgabe. Mit folgenden Tipps geht es einfacher. Wie mit lukullischen Verlockungen umgehen? Köstlichkeiten locken an jeder Ecke, der Duft von Lebkuchen zieht durch die Straßen und auf den Märkten gibt es eine süße Versuchung neben der anderen. Auch das Festtagsmenü ist deftig. Verbietet man sich jeglichen Genuss, kann das oftmals nach hinten losgehen. Verzichtet man nämlich auf alles, feuert das den Heißhunger erst recht an. Was sie stattdessen tun können: Nie mit leerem Magen losgehen Egal, wo man in der Adventszeit hingeht, ob auf die Firmenweihnachtsfeier oder den Weihnachtsmarkt – es ist immer eine gute Idee, das nicht mit leerem Magen zu tun. Je größer der Hunger, desto schwieriger wird das Maßhalten beim Schlemmen. Essen Sie also vor dem Weggehen eine sättigende und gesunde Mahlzeit. Das dämpft das Verlangen und selbst, wenn man ihm einmal nachgibt, ist schneller wieder Schluss. Die Wahl macht den Unterschied Das Angebot an Köstlichkeiten zu Weihnachten ist groß und deshalb hat man einigen Spielraum, wenn es ums Essen geht. Statt Entenbraten, Raclettebrot und Co. kann man auch heiße Maroni, Nüsse, Obst, Fisch oder mageren Schinken wählen. So hält man zusätzliche Kilos fern. Teilen ist schön Selbst, wenn Sie alles probieren möchten, gibt es Möglichkeiten, die Menge zu begrenzen. Am besten, man wählt immer die kleinstmögliche Portion und teilt sie dann mit anderen. Alkohol ist eine Kalorienbombe Wenn man länger auf einem Weihnachtsmarkt verbringt, geht der eine oder andere Glühwein schon weg. Dass diese Getränke extrem viele Kalorien haben, sollte aber auch jedem klar sein. Alkohol in Kombination mit Unmengen Zucker, die sich in Glühwein finden, sind der Erzfeind von allen, die auch nach den Feiertagen noch schlank sein wollen. Nach dem ersten Glühwein sollte Schluss sein. Aber Achtung: auch Fruchtpunsch oder Tees sind oft über die Maßen gezuckert. Die richtigen Kekse backen Wenn man der Versuchung nach köstlichen Weihnachtsbäckereien nicht widerstehen kann, kann man dafür sorgen, dass Kekse und Co. gesünder sind. Es geht einfach nur darum, die Rezepte zu ändern. Nicht jeder Keks enthält Weißmehl und raffinierten Zucker – es geht auch mit Nüssen, Trockenfrüchten und köstlichen Gewürzen. Voller Geschmack also, mit weniger Kalorien. Selbst Knacken und Schälen Müssen wir zuerst dafür arbeiten, etwas Essbares zu bekommen – indem wir zuerst Mandarinen schälen und Nüsse selbst knacken müssen – essen wir weniger davon. Dazu kommt, dass man eher in weihnachtliche Stimmung kommt. Spazieren gehen Was gibt es Schöneres, als gut eingepackt im Dezember einen Spaziergang zu machen? Das regt den Stoffwechsel an und man verbrennt Kalorien. Ein täglicher Spaziergang kann also zur besten Waffe im Kampf gegen zusätzliche Pfunde in der Adventzeit werden. Wichtig ist nur, dass man es auch macht. Trainingsroutine aufrecht erhalten Auch, wenn es im Advent viele Feiertage und Veranstaltungen gibt, die die tägliche Routine durchbrechen, ist es wichtig, unseren Trainingsplan aufrecht zu erhalten. So verbrennt man ohne großen zusätzlichen Aufwand regelmäßig Kalorien. Trainieren wollte man schließlich sowieso gehen. In diesem Sinne: Wir wünschen Ihnen eine wunderbare, schöne und besinnliche Adventszeit und hoffen, dass Sie auch im Jänner noch fit, rank und schlank sind. <![CDATA[Schnabli – sicheres Inhalieren für Kinder]]> 2018-10-30T00:00:00+01:00 2018-10-30T00:00:00+01:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/schnabli-sicheres-inhalieren-fuer-kinder VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Neu bei Vitalabo ist Schnabli, mit dem Inhalieren für Kinder nicht nur sicher, sondern auch lustig wird. Inhalieren ist ein altes Hausmittel, das bei Erkältungssymptomen hilft. Viele Kinder inhalieren aber nicht gerne, weil es lange dauert, langweilig ist oder weil sie sich vor dem heißem Wasser fürchten. Hier kann Schnabli helfen. Wann hilft inhalieren überhaupt? Viele Menschen wissen heute nicht mehr genau, wofür inhalieren eigentlich gut ist. „Irgendwas mit Erkältung“, ist dann oft die Antwort. Schauen wir uns das ein bisschen genauer an. Inhalieren hat viele Vorteile, denn es befeuchtet die Schleimhäute und unterstützt so ihre natürliche Reinigungsfunktion lindert Husten löst Schnupfen erleichtert das Abhusten hat keine Nebenwirkungen Die Geschichte hinter Schnabli Der Erfinder von Schnabli suchte nach einer Linderung des trockenen Hustens seiner Tochter. Da er nichts gefunden hat, das seinen Anforderungen entsprach, kam er auf eine Idee. Nach vielen Gesprächen mit Eltern und Kindern entwickelte er schließlich Schnabli, das ergonomisch geformte Inhalationsgerät für Kinder. Damit das Inhalieren nicht nur gesund macht, sondern auch lustig ist, wird ein Hörbuch mit verschiedenen Geschichten mitgeliefert, die eigens für Schnabli geschrieben wurden. Sie sollen in der Grippezeit geschwächten Kindern Mut machen und dauern genau so lange, wie die Kinder inhalieren sollen. Vorteile von Schnabli Schnabli bietet verschiedene Vorteile: Sicherheit: Schnabli ersetzt das Handtuch beim Inhalieren und besteht aus hochwertigem, medizinisch zugelassenem Kunststoff, der in Österreich erzeugt wird. Durch die größere Distanz der Kinder zum dampfenden Wasser werden auch davon ausgehende etwaige Gefahren vermindert. (Trotzdem sollte man mit heißem Wasser immer vorsichtig sein.) Lustig: Kinder sind ungeduldig und vor allem bei Tätigkeiten, bei denen sie stillsitzen müssen (wie bspw. dem Inhalieren) schnell gelangweilt. Hier helfen die Schnabli-Hörbuchgeschichten. Sie sind genau so lang, wie das Kind inhalieren soll und auch noch spannend. Schnabli verbindet also Inhalieren mit Unterhaltung. Spülmaschinenfest: Dank des hochwertigen Materials ist Schnabli bis zu 70 Grad Celsius spülmaschinenfest und damit einfach hygienisch. Einfach verstaubar: Schnabli ist so konzipiert, dass es flach gedrückt und einfach verstaut werden kann, wenn es nicht benutzt wird. Bei erneutem Gebrauch wird es einfach wieder zusammengebogen. Anwendung Die Anwendung von Schnabli ist denkbar einfach. Zunächst wird Wasser auf maximal 60 Grad Celsius in einem Topf erhitzt und der gewünschte Zusatz hineingegeben. Dann wird Schnabli in Form gebracht und auf die gewünschte Öffnungsweite eingestellt. Nach dem Start einer Schnabli-Hörbuchgeschichte hält man Schnabli vor den Mund des Kindes, das dann tief ein- und ausatmet. Das Inhalieren sollte täglich drei bis fünf Mal für die Dauer eine Hörbuchgeschichte wiederholt werden. Hier finden Sie Schnabli auf Vitalabo. <![CDATA[Wie die eigene Gehirnleistung verbessern?]]> 2018-10-15T00:00:00+02:00 2018-10-15T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/wie-die-eigene-gehirnleistung-verbessern VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Unseren Gehirnen wird heute immer mehr abverlangt. Damit sie ihre besten Leistungen erbringen können, müssen wir sie in Topform halten. Lesen Sie hier mehr. In der heutigen Wissensgesellschaft wird die Kopfarbeit immer wichtiger. Das heißt, dass wir immer leistungsfähiger, kreativer und fokussierter arbeiten können müssen. Grundlage dafür ist eine gute Gehirnleistung. Glücklicherweise kann dafür jeder Mensch selbst etwas tun. Wichtig sind die täglichen Kleinigkeiten, denn diese machen langfristig den Unterschied aus. Sehen wir uns an, an welchen Schrauben man drehen kann, um das eigene Gehirn so leistungsfähig wie möglich zu machen. Körperliche Fitness “Mens sana in corpere sano”, so lautet die lateinische Redewendung, die übersetzt soviel bedeutet wie “ein gesunder Geist in einem gesunden Körper”. Es wussten also schon die alten Römer, dass für eine gute Gehirnleistung auch ein fitter Körper dazu gehört. Bewegung ist ein Schlüssel für mehr kognitive Leistungsfähigkeit. Bewegt man sich kaum, sinkt der Pulsschlag. Dann kommt weniger Blut und damit Sauerstoff ins Gehirn. Es ist also nicht nur grundsätzlich wichtig, Sport zu machen. (Besonders gut sind übrigens Aktivitäten, die das kardiovaskuläre System des Körpers trainieren, also alles, was die Ausdauer verbessert.) Auch regelmäßige Bewegungseinschübe während der Arbeit sind essentiell, um das Gehirn leistungsfähig zu halten. Stress vermeiden Stresshormone im Körper führen dazu, dass man nicht mehr klar denken kann. Cortisol lässt uns die erstbeste Option wählen und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Überreaktionen. Das ist natürlich ganz schlecht für gute Leistung. Dem sollte man entgegensteuern, indem man sich aktiv mit den Themen Stressbewältigung und -vermeidung auseinandersetzt. Fokus Je fokussierter wir an etwas arbeiten, desto besser ist die geistige Leistungsfähigkeit. Nun stellt sich die Frage, wie man einen laserscharfen Fokus erreichen kann. Diesen erlangt man nicht von heute auf morgen, man muss ihn trainieren. Dafür gilt es, lange Zeit fokussiert zu arbeiten. Damit man aber überhaupt einmal fokussiert arbeiten kann, sind ein paar Dinge wichtig: alle Ablenkungen beseitigen alleine arbeiten arbeiten in einer ruhigen Umgebung Ernährung Je besser die Ernährung, desto besser die Hirnleistung. Das Gehirn braucht Treibstoff, um Leistung zu erbringen. Deshalb sind eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sowie ein weitgehender Verzicht auf Fertigprodukte bzw. Fast Food generell am besten. So bleibt das Gehirn in Topform. Wasser Der Mensch besteht zum Großteil aus Wasser. Kein Wunder also, dass Körper und Geist nicht richtig funktionieren, wenn wir dehydriert sind. Optimal sind zwei Liter pro Tag, es darf aber auch gerne mehr sein. Am besten geeignet sind übrigens ungesüßter Tee und ganz klassisches Wasser. Schlaf Während des Schlafs befreit sich das Gehirn von verschiedenen Giftstoffen, die sich im Laufe des Tages ansammeln. Bekommen wir nicht genügend Schlaf, bleiben diese metabolischen Abfallstoffe im Gehirn. Die Folge: das Gehirn kann nicht richtig arbeiten, wir fühlen uns schlapp, müde. Wir sollten also darauf achten, täglich sieben bis acht Stunden zu schlafen. Hier kommt es auf die Qualität an. Am besten schläft man in einem kühlen, ruhigen und vollkommen finsteren Raum. Ein weiteres Argument für Schlaf: er ist essentiell, um neu gelernte Dinge zu festigen. Je mehr wir schlafen, desto schneller lernen wir. Notizen machen Kommen uns wichtige Infos in die „Quere”, denken wir uns meist: „Wow, das muss ich mir unbedingt merken.“ Fälschlicherweise nehmen wir dann an, dass das schon passieren wird. Schließlich ist es eine wichtige Information und wir wollen sie uns merken. Die Realität sieht leider anders aus: wir vergessen den Großteil von allem, was uns täglich begegnet. Deshalb sind Notizen – kurz und bündig – so wichtig. Zusätzlich schaffen Notizen Raum im Kopf. Wir haben es aufgeschrieben und sozusagen externalisiert, wodurch wir anschließend mehr Fokus für andere Dinge haben. Mnemotechniken nutzen Das Gehirn denkt in Bildern und ist eine riesige Assoziationsmaschine. Mit der Hilfe von Mnemotechniken, die sich diese Prinzipien zunutze machen, kann man sich Informationen viel schneller merken als sonst. Eine Beschäftigung mit diesem Thema lohnt sich. Kreativität nutzen Wer sich in seiner Freizeit mit kreativen Dingen beschäftigt, hat eine bessere Chance, auch in der Arbeit über den Tellerrand hinauszublicken und kreative, geistreiche Lösungen für Probleme zu finden. Des Weiteren sind kreative Tätigkeiten ein hervorragender Ausgleich zum stressigen Job bzw. Alltag. Pausen Bei all der Anstrengung, dem Stress und dem Zeitmangel in der heutigen Zeit wird oft auf ein wichtiges Detail vergessen: Pausen. Unser Gehirn braucht regelmäßige Mußezeiten, wo es nicht auf Hochtouren arbeitet. Fehlen diese, nimmt die kognitive Leistungsfähigkeit mehr und mehr ab. Komfortzone verlassen Damit das Gehirn nicht nur leistungsfähig ist, sondern es auch im hohen Alter noch bleibt, muss man es trainieren. Das funktioniert nur, indem man die eigene Komfortzone verlässt und sich immer neuen Herausforderungen stellt. Dreht sich einem beim Gedanken an eine Herausforderung am Anfang der Magen um, dann ist sie genau richtig. Es müssen Aufgaben sein, die frustrieren, ermüden und uns an unsere physischen und psychischen Grenzen bringen. Kreuzworträtsel, Sudokus und Co. sind zwar nett, aber nur bei den wirklich anstrengenden Dingen gibt es langfristig etwas zu gewinnen. Eine neue Sprache, ein neues Musikinstrument, Tanz – alles, was uns zunächst ein wenig Abscheu empfinden lässt, ist perfekt. Und ganz wichtig dabei: nicht aufgeben. In diesem Sinne: es gibt verschiedene kleine und große Dinge, die man machen bzw. verbessern kann, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu steigern. Wie immer das Wichtigste: man muss es auch tun. <![CDATA[Abnehmen – aber wie?]]> 2018-10-01T00:00:00+02:00 2018-10-01T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/abnehmen-aber-wie VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Abnehmen ist simpel, aber oft nicht leicht umzusetzen. Um abzunehmen reicht es, ein paar simple Dinge zu beachten. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte? Es dauert oft lange, bis man Resultate sieht – und darauf kann keiner warten. Resultate müssen sofort sichtbar sein, weshalb es heute eine Unzahl an Diäten und Mythen rund ums Abnehmen gibt. Schauen wir uns die grundsätzlichen Dinge an, die man braucht, um abzunehmen. Der Schlüssel: Kaloriendefizit Man muss im Grunde nur eines tun, um Gewicht zu verlieren: weniger Kalorien zu sich nehmen, als man verbraucht. Bekommt der Körper nicht genügend Energie, bedient er sich an den Reserven. Dieses Kaloriendefizit erreicht man durch weniger aufgenommene Kalorien oder mehr Bewegung oder beidem. Soweit, so einfach. Die Umsetzung ist allerdings der entscheidende Punkt. Viele Diäten lassen das Gewicht auf der Waage schnell runter gehen, meist liegt das aber an einer Kombination aus Wasser- und Muskelverlust – und das ist nicht gerade gesund. Was wirklich zählt, ist der Fettverlust. Dafür muss zunächst einmal die Proteinzufuhr des Körpers sichergestellt sein. Essen wir zu wenig Eiweiß, holt es sich der Körper aus den Muskeln. Bei Kohlenhydraten und Fett ist das etwas anderes. Hier zählen nur die Kalorien, die man isst (egal, ob sie aus fett- oder kohlenhydratreicher Nahrung stammen). Die Wahl der richtigen Diät Um nun eine gute Diät zu finden, die wirklich bei der Fettabnahme hilft, muss man ein paar Punkte beachten. Eine gute Diät kombiniert folgende Punkte miteinander: Sie erzeugt ein Kaloriendefizit, wodurch Fett verbrannt wird. Sie liefert dem Körper trotzdem genügend Eiweiß, damit die Muskelmasse erhalten bleibt. Sie ist alltagstauglich und man kann sie über den angestrebten Zeitraum durchhalten. Sie besteht hauptsächlich aus unverarbeiteten und sättigenden Lebensmitteln. Nun kann man seine täglichen Kalorien zählen oder auch nicht. Welcher Weg erfolgreich ist, ist von Person zu Person unterschiedlich. Manche müssen zählen, um nicht über die Stränge zu schlagen, andere nicht. Bei der Eiweißzufuhr kommt es darauf an, wie hoch die körperliche Aktivität während der Diät ist. Je niedriger, desto weniger Protein braucht der Körper. Bei hoher körperlicher Aktivität sind 1,4 - 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht ein guter Richtwert. Warum Eiweiß wichtig fürs Abnehmen ist Das hat viele Gründe. Protein schützt vor dem Abbau von Muskelmasse sättigt gut und beugt so Heißhungerattacken vor verhindert das Absinken des Grundumsatzes (also wie viele Kalorien man im Ruhezustand verbrennt) Muss man trainieren, um abzunehmen? Solange man ein Kaloriendefizit hat, wird man abnehmen. Ob man sich nun dabei bewegt oder nicht, ist egal. Trotzdem bietet das richtige Training Vorteile beim Abnehmen. Krafttraining schützt vor Muskelverlust, Ausdauertraining erhöht den Kalorienverbrauch. Jo-Jo-Effekt verhindern Oft heißt es, dass Diäten nicht funktionieren, weil man danach sowieso wieder alles oder sogar noch mehr zunimmt. Das stimmt natürlich nicht. Hat man abgenommen, hat die Diät schließlich funktioniert. Das Problem ist eher, dass man danach wieder in alte Verhaltensmuster zurückfällt, sich also wieder so ernährt und so viel bewegt, wie man es vorher getan hat. Kein Wunder, dass man die Kilos bald wieder auf den Rippen hat. Hier sind Tipps, wie man dem Jo-Jo-Effekt vorbeugen kann: Spielraum lassen: eine Ernährungsumstellung wird nur gelingen, wenn man sich selbst einen gewissen Spielraum lässt. Muss man sich immer zurückhalten, wird man scheitern. Man sollte ruhig auch einmal bei einem Festessen zulangen dürfen. Flexibilität ist Trumpf. Routinen sind wichtig. Hat man fixe Zeiten für Sport bzw. einen groben Essensplan für die Woche, ist es einfacher, dem Jo-Jo-Effekt zuvorzukommen. Routinen erleichtern es auch, nicht in alte Gewohnheiten zurückzufallen, weil sie diese ersetzen können. <![CDATA[Kann Gewichtheben Kardio ersetzen?]]> 2018-09-17T00:00:00+02:00 2018-09-17T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/kann-gewichtheben-kardio-ersetzen VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Regelmäßiges kardiovaskuläres Training bietet viele Vorteile – die meisten davon hängen natürlich mit der Gesundheit zusammen. So ist die kardiorespiratorische Fitness z. B. ein Indikator für die allgemeine Sterblichkeit. Doch kardiovaskuläre Fitness ist auch für Leute interessant, die hauptsächlich Krafttraining betreiben. Je besser das kardiovaskuläre Niveau nämlich ist, desto schneller erholt sich der Körper zwischen den Sets und desto mehr Volumen kann man in einer Trainingseinheit durchhalten. Keine Lust Viele Leute, die ihr Sportlerleben im Fitnessstudio verbringen und Gewichte stemmen, können mit Ausdauertraining aber nicht viel anfangen. Sie suchen dann nach einer Alternative und kommen irgendwann zu der Frage, ob man Ausdauertraining nicht durch Krafttraining mit höherer Wiederholungszahl bei weniger Gewicht und kurzen Pausen zwischen den Sätzen ersetzen kann. Schließlich ist man ja auch mit einem solchen Training ziemlich platt. Dazu kommt, dass sich Ausdauertraining nicht immer optimal auf das Muskelwachstum auswirkt. Antwort: eine Studie Eine Studie hat das nun getestet. Dafür wurde 16 Powerlifter, die schon mindestens zwei Jahre Gewichtstraining gemacht haben, in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe machte acht Wochen lang zusätzlich zum Krafttraining jeweils zwei Mal wöchentlich HIIT-Einheiten auf einem Rad: 5 Minuten aufwärmen mit Stufe 6 von 10 7 Mal Sprints à 30 Sekunden mit Stufe 8-9; dazwischen 90 Sekunden mit Stärke 5-6 5 Minuten ausradeln auf Stufe 4-5 Die andere Gruppe machte zusätzlich zum Krafttraining zwei Mal pro Woche ein HIIT, jeweils einmal mit Deadlifts und Squats. Dafür wurden 7 Sätze gemacht mit so vielen Wiederholungen, dass die Probanden am Ende gerade noch ein oder zwei weitere Wiederholungen machen konnten. Zwischen den Sätzen gab es 90 Sekunden Pause und am Ende fünf Minuten ausgehen auf einem Laufband. Die Ergebnisse Die Studie hat ergeben, dass der Zugewinn an Stärke bei beiden Gruppen gleich hoch war. Außerdem erhöhte sich bei beiden Gruppen der VO2max, wobei es hier merkbare Unterschiede gab: bei der Gruppe, die HIIT auf dem Rad machte, erhöhte sich der VO2max viel stärker. Das legt den Schluss nahe, dass man als Kraftathlet, der seine kardiovaskuläre Leistung verbessern möchte, besser HIIT-Einheiten auf dem Rad absolviert. Dazu kommt noch, dass HIIT-Einheiten mit Squats bzw. Deadlifts insgesamt das Training mit dem Maximalgewicht reduzieren – schließlich muss man den Muskeln auch einmal Ruhe gönnen. Beim Radeln ist das Problem geringer. Es gilt zwar anfangs, ein paar Anpassungen zu machen, dann steht das Radeln dem Deadlift- und Squat-Training aber nicht wirklich im Weg. Zu guter Letzt müssen wir auch noch das Verletzungsrisiko betrachten: Macht man Deadlifts und Squats in schneller Abfolge mit hoher Wiederholungszahl und vielen Sätzen, kann die entstehende Müdigkeit zu unsauberer Ausführung der Übungen führen. Das erhöht wiederum die Verletzungswahrscheinlichkeit. Beim Radfahren sind müde Beine dagegen kein Problem. <![CDATA[Ernährungsmythen: Was stimmt, was nicht?]]> 2018-08-30T00:00:00+02:00 2018-08-30T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/ernaehrungsmythen-was-stimmt-was-nicht VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Es gibt viele Infos rund um das Thema Ernährung und viele davon sind falsch. Mit der Ernährung ist das so eine Sache. Es gibt unzählige Weisheiten, Ratschläge und Tipps, doch viele davon entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als schlichtweg falsch. Hier schauen wir uns ein paar allgemein bekannte Aussagen zum Thema Ernährung an und prüfen, ob diese richtig oder falsch sind. Kaffee entzieht dem Körper Wasser Es heißt immer, dass Kaffee den Körper dehydriert. Das stimmt aber so nicht. Studien haben gezeigt, dass das Koffein im Kaffee eine harntreibende Wirkung hat. Das heißt, dass die zugeführte Flüssigkeit schneller wieder den Körper verlässt, der gesamte Einfluss auf den Wasserhaushalt des Körpers ist jedoch vernachlässigbar. Sie können Kaffee also mit gutem Gewissen in die tägliche Flüssigkeitsbilanz mit einrechnen. Eier erhöhen den Cholesterinspiegel Eier enthalten viel Cholesterin, das stimmt und wurde in Untersuchungen immer wieder gezeigt. Cholesterin ist auch wichtig für uns, denn ohne diesen Stoff wären wir nicht überlebensfähig. All das Cholesterin, das unser Körper täglich braucht, kann er problemlos selbst herstellen, es gibt aber eben auch Lebensmittel, die diesen Stoff enthalten. Neue Studien haben gezeigt, dass die Cholesterinaufnahme über die Nahrung nur äußerst gering ist. Der Körper kann nämlich die Cholesterinaufnahme selbst regulieren. Der Einfluss von Eiern auf den Cholesterinspiegel ist also sehr gering und man kann sie mit gutem Gewissen verspeisen. Der Bierbauch kommt vom Bier Das stimmt so nicht ganz. Bier ist ein hochkalorisches Lebensmittel und macht dick – das ist unbestritten. Dass sich das zusätzliche Gewicht, dass übermäßiger Bierkonsum hervorruft, jedoch nur am Bauch ansetzt, ist falsch. Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Fruchtsäuren schädigen den Zahnschmelz Das stimmt. Viele Menschen ernähren sich gesund, indem sie viele Früchte und Salat essen sowie regelmäßig Fruchtsäfte trinken. Das ist zwar allgemein gut für die Gesundheit, jedoch nicht optimal für unsere Zähne. Die Säuren weichen den Zahnschmelz auf und entziehen diesem Mineralstoffe. Mit der Zeit wird er brüchig und dünn, was bei häufigem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln langfristig zu Zahnerosion führt. Gefährlich für den Zahnschmelz sind vor allem Obst, Essig, Fruchtsäfte, Wein und Sportgetränke. Um die negativen Auswirkungen der Säure auf unsere Zähne zu verringern, können wir entweder calciumhaltige Nahrungsmitteln dazuessen (das remineralisiert die Zähne wieder) oder wir spülen einfach nach jedem Essen unseren Mund mit Leitungswasser. Das bringt den pH-Wert im Mund wieder auf sein natürliches Niveau und neutralisiert so die Säuren. Abends essen macht dick Das ist ein echter Mythos, der sich jedoch sehr hartnäckig hält. Immer wieder hört man von verschiedenen Personen, dass sie jetzt anfangen müssen, abends weniger zu essen, weil sie in letzter Zeit so viel zugenommen haben. Dass sich aber Speisen, die nach 18 Uhr konsumiert werden, besonders auf Hüften und Bauch schlagen, konnte wissenschaftlich noch nicht wirklich bestätigt werden. Vielmehr geht es um die gesamte Kalorienmenge, die man täglich konsumiert. Isst man ausschließlich nachts, aber nimmt man dabei weniger Kalorien auf, als man braucht, nimmt man kein Gramm zu (man wird langfristig sogar abnehmen). Was dagegen wahrscheinlich ist: man schläft schlecht, weil man sich den Bauch kurz vor dem zu Bett gehen noch vollgeschagen hat. <![CDATA[Warum auch Frauen Gewichte heben sollten]]> 2018-08-14T00:00:00+02:00 2018-08-14T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/warum-auch-frauen-gewichte-heben-sollten VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Frauen, die Gewichte heben, sind in Fitnessstudios ein rares Ereignis. Doch warum eigentlich? Nur weil frau nicht nach einem enormen Bizepsumfang oder brutaler Bauchmuskulatur strebt, heißt das nicht, dass frau keine Gewichte heben kann bzw. sollte. Auch für Frauen bietet das klassische Gewichtheben viele Vorteile, vom Verlust von Bauchfett über Stressabbau bis hin zu gesundheitlichen und motorischen Vorzügen. Trotzdem macht nur ein Bruchteil der Frauen, die Fitnessstudios besuchen, Krafttraining. Hier sind ein paar Gründe, warum man als Frau noch heute damit beginnen sollte. Doch zunächst wollen wir ein paar Vorurteile ausräumen: Man liest immer wieder davon, dass Frauen nicht aussehen wollen wir Hulk und deshalb so selten Krafttraining machen. Ob diese Angst wirklich existiert oder nur herbeigeschrieben wird, ist egal. Fakt ist, dass Frauen, die Krafttraining machen, es sehr schwer haben, wirklich Masse aufzubauen; stattdessen werden die Muskeln straffer. Der Grund dafür ist, dass Frauen nur wenig Testosteron im Körper haben. Auch die Angst vor Verletzungen ist oft ein Grund, warum Frauen vor dem klassischen Krafttraining mit Gewichten zurückscheuen. Dazu muss ganz klar gesagt werden: solange man es mit den Gewichten nicht übertreibt, ist die Verletzungsgefahr bei richtiger Übungsausführung relativ gering. Damit man die Übungen aber richtig ausführt, ist es vor allem am Anfang gut, sich fachmännischen Rat zu holen. Dann ist man auf der sicheren Seite, solange man sich langsam an stets höhere Gewichte herantastet. Die Angst, es nicht zu schaffen, spielt auch oft eine Rolle. Hier gilt aber wiederum dasselbe, wie bei der Angst vor Verletzungen. Das Schöne am Krafttraining ist, dass man die Gewichte an die jeweiligen persönlichen Möglichkeiten anpassen kann. Man kann es also immer schaffen. Gute Gründe für Gewichte Krafttraining verbrennt mehr Fett Oft hört man, dass man mit Ausdauersport beginnen soll, wenn man Fett verlieren will. Doch das stimmt nur bedingt. Macht man nur Ausdauertraining, nimmt man ab. Aber nur 75 % des verlorenen Gewichts sind Fett, der Rest Muskeln. Da die Muskelmasse aber auch den Stoffwechsel beeinflusst (mehr Muskeln brauchen mehr Kalorien) steigt die Chance, dass man wieder zunimmt mit jedem Gramm Muskelmasse, das man verliert. Optimal ist eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining. Du verbrennst mehr Kalorien Krafttraining erhöht die Muskelmasse, was gleichzeitig den Grundumsatz erhöht. Stemmen Frauen Gewichte, verbrennen sie also mehr Kalorien, selbst wenn sie nur vor dem Fernseher sitzen. Studien haben ergeben, dass der Stoffwechsel bis zu 39 Stunden nach einem Krafttraining erhöht ist, weil der Körper Energie benötigt, um die Muskelfasern zu reparieren bzw. anzupassen. Kleidung passt besser In den Jahren zwischen 30 und 50 verliert der Körper rund 10 Prozent seiner Muskelmasse; dieser Verlust an Muskeln wird meist mit Fett ausgeglichen. Das erhöht natürlich den Hüft- und Bauchumfang, denn ein Gramm Fett hat 18 % mehr Masse als ein Gramm Muskel. Frauen, die regelmäßig Krafttraining machen, bekommen mit der Zeit eine bessere Figur. Macht man nur Kardio, nimmt man zwar ab, aber dann ist man dünn. Definierte Muskeln dagegen betonen die natürliche Körperform. Bessere Stressverarbeitung Die Körper von fitten Menschen schütten verglichen mit Untrainierten weniger Stresshormone aus. Außerdem sinkt der Blutdruck nach stressigen Situationen bei Menschen mit mehr Muskelmasse schneller wieder auf das Durchschnittsniveau. Je mehr Muskeln frau also hat, desto weniger Stress hat sie. Vorbeugung gegen Osteoporose Ältere Frauen sind besonders anfällig für Osteoporose. Dem kann mit einem einfachen Mittel vorgebeugt werden. Schon vier Monate Gewichtstraining führen dazu, dass die Knochendichte zunimmt. (Natürlich ist weiteres Training dann sinnvoll, damit sie nicht wieder abnimmt.) Gesünderes Herz Krafttraining reduziert den diastolischen Blutdruck, was zu einem um 40 % verringerten Risiko für Schlaganfälle führt und das Herzinfarktrisiko bis zu 15 % reduziert. Längeres Leben Die Universität von South Carolina hat herausgefunden, dass die Kraft des gesamten Körpers mit einem geringeren Sterberisiko durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs verbunden ist. Die Muskelmasse reduziert auch die Wahrscheinlichkeit, eine schwere Krankheit zu entwickeln. Es macht Spaß Das Beste kommt zum Schluss: Training mit Gewichten macht einfach Spaß, denn es ist abwechslungsreich und motiviert. Es gibt unzählige Übungen für jede Muskelgruppe. Man kann also immer wieder etwas Neues probieren und das ist allemal abwechslungsreicher als auf einem Laufband nicht von der Stelle zu kommen. Außerdem sieht man die eigenen Fortschritte (wenn man Aufzeichnungen macht), weil man sich stetig steigert. Das motiviert extrem und es bereitet Freude, wenn plötzlich ein Gewicht bewegt werden kann, das zuvor unmöglich schien. <![CDATA[Gesund altern – aber wie?]]> 2018-07-31T00:00:00+02:00 2018-07-31T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/gesund-altern-aber-wie VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Gesund altern wollen wir alle, aber wie geht man das am besten an und was bedeutet das eigentlich? Beim Altern geht es nicht darum, wie alt wir werden, sondern wie wir alt werden. Die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt im Alter ab. Das ist allgemein bekannt. Das heißt aber nicht, dass damit auch die Lebensqualität sinkt. Wir selbst können mit unseren Handlungen bestimmte Altersmerkmale positiv beeinflussen und so bis ins hohe Alter leistungsfähig bleiben. Umgekehrt gilt übrigens das gleiche: junge Menschen altern frühzeitig, wenn sie die falschen Lebensumstände haben. Chronologisches Alter ist nämlich nicht biologisches Alter. Das biologische Alter, also bestimmte körperliche Messwerte, beeinflusst nicht nur die eigene Leistungsfähigkeit, sondern auch das Erkrankungsrisiko und das Aussehen. Wie erkenne ich das biologische Alter Es gibt bestimmte körperliche Werte, die den Gesundheitszustand beschreiben und Hinweise auf das biologische Alter geben. Entweder entsprechen die Werte dem Altersschnitt oder sie sind schlechter oder besser. Wichtige Faktoren dafür sind die Muskelmasse und damit einhergehend die Kraft die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Körpers und damit einhergehend die Ausdauer der Körperfettanteil die Knochendichte Sie haben es schon bemerkt: diese Faktoren sind beeinflussbar. Durch einen aktiven, sportlichen Lebensstil, gesunde Ernährung und eine ausgewogene Energiebilanz können wir diese Werte in Bereiche bringen, die besser sind als der Durchschnitt und unser biologisches Alter so “verringern”. Ein gut trainierter 50-Jähriger kann so bessere Werte haben als ein untrainierter 30-jähriger. Gesundes Altern – mit den richtigen Voraussetzungen Wie man altert, hängt von vielen Faktoren ab. Einige davon können wir nicht beeinflussen, andere liegen allein in unserer Hand. Positiv wirken sich die bereits erwähnten Klassiker aus: regelmäßige körperliche Aktivität gesunde Ernährung ausgewogene Energiebilanz Damit ist die körperliche Seite schon einmal abgedeckt. Dazu kommt noch eine Reihe an sozialen und psychischen Rahmenbedingungen, die positiv wirken: lebenslanges Lernen eine erfüllte Partnerschaft zahlreiche soziale Kontakte eine positive Lebenseinstellung Stressbewältigung Mobil bleiben im Alter Die Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit hat natürlich mit dem Alterungsprozess des Körpers zu tun. Einen wesentlichen Anteil daran hat aber auch die Frage, wie viel man sich bewegt. Natürlich baut der Körper von inaktiven Menschen schneller ab; Bewegungsmangel ist im Alter ein echter Feind. Menschen, die sich wenig bewegen, altern schneller, ihre Muskeln bauen eher ab … Deshalb gilt es, im Alter gezielt entgegenzusteuern und einfach immer weiter aktiv zu bleiben. Nur so bleibt man mobil, bleibt die eigene Selbstständigkeit erhalten. Geistig fit bleiben Das Alter ist in unserer heutigen Zeit assoziiert mit Verlust: die sozialen Kontakte nehmen ab, die Gedächtnisleistung sowieso. Das ist aber eigentlich falsch. Das Gehirn ist unglaublich plastisch und kann sich in jedem Alter verändern. Das bedeutet, dass selbst Menschen in hohem Alter noch Wachstum erleben, Neues lernen können. Im Gegensatz zu jungen Menschen haben sie den Vorteil der sich Lebenserfahrung nennt. Geistige Aktivität wirkt sich außerdem positiv auf die Zufriedenheit aus. Wichtige Faktoren für geistige Fitness bis ins hohe Alter sind, neben einer gesunden Ernährung, vor allem: die Bereitschaft, stets Neues zu lernen positive Gedanken die Fähigkeit, mit Problemen zurecht zu kommen eine erfüllende Rolle in der Gesellschaft Worauf man nicht vergessen darf Wie aktiv Sie auch immer sind, auf eines dürfen Sie nie vergessen: für seelisches Wohlbefinden spielt Ruhe eine essentielle Rolle. Deshalb sollten wir auch immer wieder bewusste Pausen einlegen, in denen wir einfach genießen und zufrieden auf unser Leben zurückblicken. In diesem Sinne: wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Älterwerden. <![CDATA[Wie viel wiegt Glück – und ist das die richtige Frage?]]> 2018-06-25T00:00:00+02:00 2018-06-25T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/wie-viel-wiegt-glueck-und-ist-das-die-richtige-frage VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ In 60 Tagen zum Traumkörper? In vier Wochen acht Kilo abnehmen? Heute ist es das beliebteste Verkaufsargument der Fitnessbranche: In X Zeit wirst du wie Y aussehen — oder eine Variation davon. Ob es nun um verlorene Kilos, zugelegte Muskelmasse oder Ähnliches geht, eines fällt auf: heute scheint sich alles nur mehr darum zu drehen, wie gut man nackt aussieht. Doch ist die Fitnessindustrie überhaupt erfolgreich? Schaut man sich die Umsatzzahlen an, so sind diese in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Aber wie schaut es aus, wenn man sich die gesamtgesellschaftliche Entwicklung ansieht? Übergewicht hält die Welt im Würgegriff und schnürt immer mehr Leuten die Luft ab. Wir leben in einer Gesellschaft, für die Komfort und Bequemlichkeit als Werte ganz oben stehen, doch hat das natürlich negative Effekte auf die allgemeine Gesundheit. In den USA sind über 37 % aller Menschen fettleibig und insgesamt über 70 % der Bevölkerung haben ein paar Kilo zu viel auf den Rippen. Unglaubliche Zahlen, über die man in Europa gerne den Kopf schüttelt, die amerikanische Kultur kritisiert und sich überlegen fühlt. Doch schauen wir den Tatsachen ins Gesicht: auch in Euro pa sieht es nicht viel besser aus. Die Zahlen sind zwar noch nicht ganz so extrem, doch wir holen mit großen Schritten auf. Übergewicht ist aber nicht nur ein extremes Problem für einzelne Menschen, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes. Übergewichtige Menschen kosten dem Gesundheitssystem viel mehr als normalgewichtige, doch das Geld ist knapp. Man fragt sich, wo das hinführen wird. Natürlich kann man die Fitness- und Wellness-Industrie nicht pauschal dafür verantwortlich machen; zu differenziert ist das Angebot und es teilt sich immer noch mehr auf. Dennoch muss schon festgestellt werden, dass es heute viele Modelle für Fitnessangebote gibt, die langfristig nicht funktionieren bzw. das gar nicht im Sinn haben oder können. Es gibt eine Fülle an hervorragenden Angeboten und Ratschlägen da draußen, aber diese kommen gegen den gewaltigen Sog der sofortigen Bedürfnisbefriedigung (sofort gut aussehen), nach der VerbraucherInnen heute lechzen, nicht an. Kurzfristige Ziele, kurzfristiger Erfolg Schein ist wichtiger als Sein. Dieser Trend, der schon vor sehr langer Zeit eingesetzt hat, schwingt sich in den letzten Jahren zu immer neuen Höhenflügen auf. Es geht nur noch um das Bild, das man vermittelt und unmittelbare Erfolge. Natürlich zieht die Fitnessindustrie dabei nach. Sie gibt den KundInnen damit ja nur, was diese ohnehin wollen. Der Kunde hat immer Recht. Doch es gibt ein Problem dabei: Ziele, die sich um das Thema Abnehmen bewegen, haben nur eine kurze Lebenserwartung. Personen, die noch nicht regelmäßig trainieren oder sich nicht mit ihrer Ernährung auseinandergesetzt haben, schaffen es zwar oft, ihr Abnehmziel zu erreichen. Klar, am Anfang ist alles neu und aufregend und die ersten purzelnden Kilos motivieren extrem. Doch schnell wird das Training zur Schinderei. Man zieht es trotzdem durch, denn man hat ein Ziel. Hat man das aber erreicht, ist nichts mehr mit bewusster Ernährung, Kalorien zählen oder schinden im Fitnessstudio. Man fällt wieder in seine alten Gewohnheiten zurück — und damit einhergehend auch auf sein altes Gewichtsniveau. Der zu enge Fokus, den man sich gesetzt hat, ist die Wurzel des Übels. Selbst die Leute, die weiter trainieren, nachdem sie ihr Ziel erreicht haben, spüren einen starken Motivationsverlust. Solange wir den Blickwinkel auf Gesundheit und Fitness nicht ändern, werden sich diese Muster weiter wiederholen. Gesundheit und körperlicher Kompetenz haben heute einfach nicht den Rang, den sie haben müssten, damit die meisten Leute langfristig gesund und mobil bleiben. Gute Gründe fürs Training Gründe, sein Leben in etwas gesündere Bahnen zu lenken, gibt es unzählige. Hier sind ein paar: weniger Schmerzen neues Körpergefühl mehr Beweglichkeit allgemein besseres Wohlbefinden mehr Selbstbewusstsein Es geht nicht nur um den Gewichtsverlust und darum, wie gut man aussieht. Es geht um all die Verbesserungen, die ein gesünderes Leben zusätzlich mit sich bringen, um all die kleinen Momente, die plötzlich nicht mehr unangenehm oder belastend sind. Ein besserer Gesundheitsmaßstab Die Gesundheit ist der wichtigste Besitz, den ein Mensch hat. Natürlich können wir nicht darüber entscheiden, ob wir einmal krank werden oder uns nicht mehr bewegen können, aber wir können die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ereignis eintritt, beeinflussen — in beide Richtungen. Leider handeln wir meist erst, wenn es schon zu spät, der Schaden schon angerichtet ist. Das Problem ist aber, dass sich unsere Körper anpassen. Irgendwann ist die schlechte Gesundheit die Norm, weil Homöostase einsetzt. Das ist die Fähigkeit des Körpers, einen stabilen Zustand aufrecht zu erhalten. Das ist jeder Zustand, der über längere Zeit besteht – also auch Übergewicht und Inaktivität. Sobald ein Zustand aber Teil unserer Homöostase ist, werden Körper und Psyche sich gegen eine Veränderung wehren. Dann wird es immer noch schwieriger. Was wir brauchen, ist eine große, mutige Vision. Was würden wir tun, wenn wir zusätzliche Energie hätten und alles irgendwie weniger anstrengend wäre? Was für ein Gefühl wäre es, wenn wir irgendwann keine Medikamente gegen hohen Blutdruck mehr brauchen würden — nie mehr? Wie würde das Leben sich ändern, wenn nicht mehr jeder Schritt anstrengend wäre und jede Steigung wie ein beinahe unüberwindliches Hindernis aussieht? Oder einfach: Wie gut fühlt man sich, wenn man auch im Alter noch unabhängig und selbstständig ist? All diese Ziele haben eines gemeinsam: Es geht bei ihnen nicht darum, etwas zu erreichen und dann ist es gut. Es geht darum, sein Leben zu ändern und einen neuen, positiven Zustand aufrecht zu erhalten. Das ist kein Ziel, sondern ein Prozess. Das Leben ist kompliziert und wird mit jedem Tag komplizierter. Nehmen wir bspw. Kinder: sie sind oft ein Grund dafür, dass man sich nicht mehr um seine Gesundheit kümmert, schließlich machen sie alles stressiger, man hat weniger Zeit. Doch eigentlich müssten doch gerade Kinder der beste Grund dafür sein, gut zu trainieren und gesund zu essen. Dazu kommt, dass wir Kindern nichts beibringen können; sie machen uns ja sowieso alles nach. Will ich also, dass meine Kinder gesund sind, muss ich es ihnen mit gutem Beispiel vormachen, denn sie saugen das von den Eltern gezeigte Verhalten auf wie ein Schwamm. Der Befehl “Tu, was ich sage, aber nicht, was ich tue” funktioniert leider nicht. Natürlich ist der Wunsch, Gewicht zu verlieren und wie die Models auszusehen, die uns heute von überall her anlachen, groß. Letztendlich reicht diese Motivation aber nicht, damit wir unser Zielgewicht langfristig halten. Wir müssen also tiefer graben, um bessere Motivation zu finden, Gewohnheiten entwickeln. Jede Veränderung sollte für das ganze Leben gedacht sein und dementsprechend genau sollten wir uns darüber im Klaren sein, was wir warum und wie tun. Es geht darum den Fokus zu verlagern: weg vom Sixpack oder dem flachen Bauch, hin zu Lebensqualität. Wie viel muss ich wiegen, um endlich glücklich mit meinem Gewicht zu sein? Wie muss ich aussehen, um zufrieden zu sein? Das sind die falschen Fragen.