Magazin - VitalAbo 2018-06-24T15:04:47+02:00 Zend_Feed_Writer https://www.vitalabo.de/ VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ <![CDATA[Wie den eigenen Cholesterinspiegel senken]]> 2018-06-11T00:00:00+02:00 2018-06-11T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/wie-den-eigenen-cholesterinspiegel-senken VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Cholesterin ist lebensnotwendig, doch wenn es zu viel davon im Körper gibt, wird es sehr schnell sehr schädlich. Ein zu hoher Cholesterinspiegel führt zu einem höheren Risiko für Arterienverkalkung, was Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkte oder Schlaganfälle nach sich ziehen kann — und wer will das schon? Ist der Cholesterinspiegel einmal zu hoch, muss er wieder gesenkt werden. Dafür gibt es Medikamente, es geht aber auch natürlich. Doch alles der Reihe nach. Schauen wir uns zuerst an, wofür der Körper Cholesterin überhaupt braucht. Brauchen wir Cholesterin? Die kurze Antwort: Ja. Cholesterin ist lebensnotwendig für uns, denn damit werden die Zellhüllen im Körper stabilisiert und es ist der Vorläufer für wichtige Hormone wie z. B. Vitamin D. Ohne Cholesterin wären wir nicht lebensfähig, aber wie so oft im Leben macht die Menge das Gift. Der Körper kann Cholesterin selbst in ausreichenden Mengen produzieren. Wir müssen also kein Cholesterin über die Nahrung aufnehmen, um zu überleben. Leider enthalten viele Lebensmittel, die wir mit der heute typischen Ernährung konsumieren, gesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel erhöhen. 2 Formen des Cholesterins Vielleicht haben Sie schon einmal von gutem und schlechtem Cholesterin gehört. In diese Kategorien werden die beiden Arten des Cholesterins gerne eingeteilt; brauchen tun wir allerdings beide, um zu überleben. Es gibt LDL- und HDL-Cholesterin. LDL transportiert Cholesterin von der Leber in die einzelnen Organe. Auf dem Weg dorthin kann es zu Ablagerungen kommen. HDL transportiert Cholesterin von den Organen zur Leber zurück, wo es entsorgt wird. Optimal ist deshalb ein hoher HDL- und ein niedriger LDL-Spiegel, wobei der Cholesterinspiegel im Allgemeinen niedrig besser ist. Wie senkt man den Cholesterinspiegel? Es gibt drei Hauptfaktoren, die den Cholesterinspiegel beeinflussen: Ernährung Gewicht Bewegung Es kann also jeder Mensch selbst etwas dafür tun, seinen Cholesterinspiegel positiv zu beeinflussen. Ein allgemein gesunder Lebensstil ist dafür perfekt geeignet. Rauch und Alkohol sind übrigens, wie so oft, nicht gut. Ernährung Dieser Faktor ist mit abstand der wichtigste. Die effektivste Diät, die es gibt, um den Cholesterinspiegel zu senken, ist relativ einfach: man ersetzt Lebensmittel, die ihn erhöhen, mit solchen, die ihn senken. Keine Sorge, dafür bedarf es keiner extremen Diätmaßnahmen. Man muss sich nicht sehr einschränken, aber Anpassungen sollte man schon vornehmen: gesättigte Fettsäuren: diese sollte man so weit wie möglich aus seiner Ernährung streichen. Gesättigte Fettsäuren finden sich vor allem in tierischen Nahrungsmitteln, Vollmilchprodukten sowie Kokos- und Palmöl. Transfette: diese Fette sind mit weitem Abstand die schlechtesten Fette, die es gibt. Man muss sie unbedingt meiden. Transfette erkennt man am Ausdruck „teilweise gehärtet“ auf den Produktetiketten. Nüsse: diese kleinen Wunderwerke helfen, LDL zu senken, sind aber auch sonst noch supergesund, enthalten sie doch Vitamine, Mineralstoffe ... Ballaststoffe: auch eine ballaststoffreiche Ernährung trägt dazu bei, LDL-Cholesterin zu senken. Man kann herkömmliches Mehl bzw. weißen Reis einfach mit Vollkornmehl und braunem Reis ersetzen. Das ist ein erster, guter Schritt. Obst & Gemüse: Je bunter, desto besser. Obst und Gemüse enthalten sehr viele gesunde Inhaltsstoffe, die auch dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu senken. Grüner Tee: mittlerweile ist allgemein bekannt, dass grüner Tee sehr gesund ist. Die in diesem Tee enthaltenen Gerbstoffe hemmen die Aufnahme von Fetten durch die Nahrung, weshalb er indirekt auch dazu beiträgt, den Cholesterinspiegel nicht durch die Decke gehen zu lassen. Fett nicht durch Zucker ersetzen: Vorsicht bei Fertigprodukten, die fettreduziert sind. Oft wurde in diesen Produkten Fett mit Zucker ersetzt, was sich wiederum negativ auf unser Gewicht und damit auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Gewicht Menschen mit Übergewicht haben normalerweise auch einen erhöhten Cholesterinspiegel. Dann ist abnehmen angesagt. Ein normales Gewicht trägt langfristig zu einem gesünderen Herzen bei. Um abzunehmen ist es wichtig, Kohlenhydrate und Zucker sowie Fertigprodukte zu meiden. Außerdem sollte man die Nährwerttabelle von Lebensmitteln öfter studieren und hochkalorische Speisen seltener essen. Bewegung Regelmäßige körperliche Aktivität senkt den Cholesterinspiegel. Am besten dafür ist moderater Ausdauersport. Das senkt zusätzlich auch noch den Blutdruck und ist gut für Herz und Lungen. Dreißig Minuten täglicher Aktivität sollten es schon sein, es muss aber nicht immer Sport sein. Auch Gartenarbeit oder ein Spaziergang haben schon einen positiven Effekt. Es gibt viele Möglichkeiten, den Cholesterinspiegel zu senken. Man muss es nur tun. Fangen Sie noch heute damit an. <![CDATA[Wie man einem Burnout entgeht]]> 2018-05-28T00:00:00+02:00 2018-05-28T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/wie-man-einem-burnout-entgeht VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Ständig unter Strom zu stehen, ohne jede Pause – das ist der beste Weg in Richtung Burnout. Dabei wäre ein Burnout relativ einfach vermeidbar. Was ist ein Burnout? Ein Burnout ist ein länger andauernder Zustand der vollkommenen emotionalen und körperlichen Erschöpfung. Es kann jeden Menschen, der nicht auf sich achtet, treffen. Oft sucht ein Burnout besonders motivierte und leistungsbereite Menschen heim. Wird ein Burnout nicht behandelt, kann es zu Depressionen mit Selbstmordgefahr und einem totalen emotionalen, geistigen und körperlichen Zusammenbruch führen. Ursachen Verantwortlich können sowohl äußere als auch innere Ursachen sein. Äußere Faktoren sind z. B. die Rahmenbedingungen der Arbeit. Schlecht am Arbeitsplatz sind: das Hamsterrad-Syndrom, also ständig zu viel zu tun zu haben Misstrauen ständige Konkurrenz fehlendes Feedback fehlender Handlungsspielraum Starker Druck am Arbeitsplatz ist oft der Türöffner in Richtung Burnout-Syndrom, aber auch eigene ungesunde Verhaltensmuster oder Einstellungen (Stichwort Perfektionismus) sind problematisch. Langfristiger Stress, mangelnde Erholung und schlechte Stressverarbeitung erhöhen ebenso das Risiko. Achten Sie auf sich Man brennt umso schneller aus, je mehr man sich selbst zum Feind hat. Der eigene Körper ist keine Maschine, er braucht Erholung. Gerade diese gönnen wir uns aber immer seltener dank des irrationalen Drangs, sich zu beweisen, immer höhere Ziele zu erreichen. Wichtig ist, auf sich selbst zu achten. Das klingt zunächst vielleicht egoistisch, doch nur, wenn es mir gut geht, kann ich anderen nützlich sein, helfen, Leistung erbringen. Phasen des Abstiegs Der Abstieg in einen ausgewachsenen Burnout dauert eine Zeit, wobei im Allgemeinen verschiedene Phasen durchlaufen werden (wobei das von Person zu Person verschieden ist). Hier ist ein kurzer Überblick: Drang sich zu beweisen. Verstärkter Einsatz, man macht alles selbst Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse, man hat keine Zeit mehr dafür Konflikte und eigene Bedürfnisse werden verdrängt, man macht öfter Fehler, es kommt öfter zu Streit Es zählt nur mehr die Arbeit. Alles, was man früher mochte, ist nicht mehr wichtig. Probleme werden verleugnet Sozialer Rückzug Verhaltensänderungen: man greift zu ungesunden Ersatzbefriedigungen wie Alkohol, Junk Food … Man fühlt sich, als würde man von außen gesteuert und nicht umgekehrt. Innere Leere Depression vollkommene Burnout-Erschöpfung, vollständiger Zusammenbruch Wie dem Ausbrennen vorbeugen? Natürlich ist es möglich, einem Burnout vorzubeugen. Dafür muss man aber aktiv etwas tun, seinen Lebensstil umstellen, neue Gewohnheiten etablieren. Damit sollte es dann aber kein Problem sein, einen Burnout schon im Keim zu ersticken. Ganz wichtig sind Entspannung und Bewegung. Beides schenkt uns Kraft für neue Herausforderungen. Jeder Mensch entspannt sich anders. Manche machen ein Nickerchen, andere verwenden Entspannungsmethoden wie z. B die progressive Muskelentspannung oder autogenes Training. Ganz Verwegene tun einfach einmal bewusst „Nichts“ — ein wahrer Luxus in der heutigen Zeit und ungemein entspannend. Es hilft aber auch schon, einer entspannenden Tätigkeit, die man gerne macht, nachzugehen (einen guten Roman lesen, Musik hören ...). Bewegung baut Stress ab, was in weiterer Folge natürlich zu einer höheren Stressresistenz und allgemein besserer Stressbewältigung führt. Außerdem werden dabei Glückshormone ausgeschüttet. Essentiell sind auch soziale Kontakte. Der Mensch ist ein soziales Wesen, weshalb viele beim Austausch mit anderen die eigene Leichtigkeit wiederfinden. Aktives Zeitmanagement erleichtert den Tagesablauf und verringert so Stress maßgeblich. Es gibt unzählige Zeitmanagementmethoden, weshalb für alle etwas dabei ist. Hilfreiche Maßnahmen: Überzogene und unrealistische Erwartungen herabsetzen. Prioritäten setzen Lernen, Nein zu sagen. Mehrmals pro Tag bewusst kurze Pausen machen. Gesunde Ernährung. Regelmäßige Bewegung. Mit Konflikten offen umgehen. Perfektionismus hinter sich lassen. Mehr Wert auf Erholung legen. Zeit für sich selbst planen, täglich — und wenn es nur ein paar Minuten sind. In diesem Sinne: Burnout ist kein Schicksal, sondern mit relativ einfachen Methoden vermeidbar. Die Herausforderung ist, diese Methoden auch in den eigenen Alltag zu integrieren und sie anzuwenden — Körper, Geist und Seele werden es Ihnen mit Gesundheit danken. <![CDATA[Rezept für Goldene Milch]]> 2018-05-14T00:00:00+02:00 2018-05-14T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/rezept-fuer-goldene-milch VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Was ist goldene Milch? Goldene Milch ist ein seit Jahrhunderten häufig zubereitetes Getränk in der ayurvedischen Heillehre. Dieses Getränk besteht aus Pflanzenmilch und Gewürzen und weist entzündungshemmende Eigenschaften auf. Dieses traditionelle Getränk regt die Lebertätigkeit an und soll die Immunabwehr des Körpers unterstützen sowie entgiften. Woher kommt die entzündungshemmende Wirkung? Die antientzündliche Wirkung von Goldener Milch kommt von den Gewürzen. Kurkuma besitzt extrem entzündungshemmende Eigenschaften und wird in Asien schon seit sehr langer Zeit als natürliches Heilmittel bei einer Vielzahl an Problemen, darunter Magen- und Nierenerkrankungen eingesetzt. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Kurkuma sogar bei Rheuma, weil dieses Gewürz so stark antientzündlich wirkt. Dazu kommen noch Zimt und Muskatnuss, die beide ebenfalls in Studien antientzündliche Eigenschaften zeigten. Zutaten Am besten verwendet man Zutaten von hoher Qualität, also Bio-Zutaten, damit die Goldene Milch ihre Wirkung optimal entfalten kann. 350 ml Pflanzenmilch (am besten Mandel-, Hafer- oder Kokos-Reis-Milch) 120 ml Wasser (am besten stilles Mineralwasser) 1 EL Kurkuma (Pulver) 1 TL Kokosöl Frisch geriebener Ingwer Prise Ceylon-Zimt Prise Muskatnuss Zubereitung Kurkuma und Wasser in einem Topf verrühren und erhitzen. Inzwischen den Ingwer schälen und reiben. Dann in die sich langsam verdickende Flüssigkeit geben. Eine Prise Muskatnuss hinzufügen. Die Flüssigkeit so lange köcheln, bis sich eine Art Paste gebildet hat. Die Pflanzenmilch in einem Topf erhitzen und die Paste mit einem Schneebesen in die Milch rühren. Eine Prise Zimt und das Kokosöl hinzufügen und unter ständigem Rühren zwei Minuten köcheln lassen. Heiß servieren und genießen. Hinweis: Falls die Milch am Anfang zu stark ist, sollte man beim nächsten Mal etwas weniger von der Paste verwenden. Als Akutlösung kann man einfach mehr Pflanzenmilch hinzufügen. <![CDATA[Trainingsvolumen für Muskelwachstum – wissenschaftlich betrachtet]]> 2018-05-03T00:00:00+02:00 2018-05-03T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/trainingsvolumen-fuer-muskelwachstum-wissenschaftlich-betrachtet VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Kernpunkte: Studien haben gezeigt, dass Muskeln in einem großen Spektrum an Wiederholungen wachsen. Unterschiedliche Trainingspläne rufen, selbst mit sehr unterschiedlichem Trainingsvolumen, ähnliche Muskelwachstumsraten hervor. Gewinne an Kraft und Ausdauer sind eng verbunden mit dem Wiederholungsbereich. Beim Muskelaufbautraining ist es sinnvoller, an das Trainingsvolumen zu denken und an die Anzahl an ermüdenden Sätzen pro Muskel statt an “Sätze mal Wiederholungen mal Gewicht”. -- Im Internet gibt es eine scheinbar nicht enden wollende Fülle an Empfehlungen für optimales Muskelwachstum. Ganz klassische Empfehlungen sind z. B.: 1-5 Wiederholungen für Kraftaufbau 8-12 Wiederholungen für Muskelmasse 15-20 Wiederholungen für Muskelausdauer Doch stimmen diese Empfehlungen wirklich? Schauen wir uns das ein wenig genauer an. Zunächst müssen wir dafür aber ein paar Konzepte verstehen: Myofibrilläre Hypertrophie und sarkoplasmatische Hypertrophie Es gibt zwei Begriffe, die meist verwendet werden, wenn man die Stärke- und Masseunterschiede zwischen einzelnen Athleten, die unterschiedlich trainieren, erklären will: Myofibrilläre Hypertrophie und Sarkoplasmatische Hypertrophie. Hypertrophie ist die Volumenzunahme eines Gewebes durch Vergrößerung des Zellvolumens, also Muskelwachstum. Bei der myofibrillären Hypertrophie nimmt die Zahl der Myofibrillen zu, was zu mehr Kraft führt, aber eher wenig Volumen liefert. Bei der sarkoplasmatischen Hypertrophie dagegen kommt es zu einer Zunahme von Flüssigkeit in den Muskelzellen, die Muskelmasse wird größer, die Kraft nicht unbedingt. (Das ist auch der Grund, warum Bodybuilder nicht so stark sind wie bspw. Gewichtheber, sieht man sich das Verhältnis zur Muskelmasse an.) Unterschiedliche Muskelfasern Der Muskel besteht aus unterschiedlichen Fasern. Es gibt kleinere, langsamere Einheiten und größere, schnellere. Zuerst verwendet der Muskel bei Anstrengung immer die langsameren, erst später die schnelleren — und zwar so lange, bis die Kraftanforderungen erfüllt sind oder nicht mehr erfüllt werden können.1 Kann ich also z. B. eine Zehn-Kilo-Hantel zehn Mal heben, verwendet mein Körper bei den ersten paar Wiederholungen nur die kleineren und langsameren Muskeleinheiten und Fasern. Ab der sechsten Wiederholung sind die kleineren Fasern ermüdet und haben nicht mehr genügend Kraft, um das Gewicht zu bewegen. Dann nutzt der Körper die größeren Muskelfasern. Bei der zehnten Wiederholung wurden alle Muskelfasern beansprucht und können nicht mehr genügend Kraft erzeugen. Das gleiche gilt bei schwereren oder leichteren Gewichten. Kann ich ein leichtes Gewicht dreißig Mal heben, dauert es bis zur etwa fünfzehnten Bewegung, bevor der Körper die größeren Fasern aktiviert, bei schwereren Gewichten und weniger möglichen Wiederholungen geht es dementsprechend schneller. (In der Praxis ist dieses Konzept komplizierter, aber das Grundkonzept ist damit hinreichend erklärt.) Was verursacht Muskelermüdung? Wir wissen, dass bei der Muskelkontraktion metabolische Nebenprodukte entstehen. Außerdem wird dabei die Blutzufuhr zum Muskel behindert, weshalb diese Nebenprodukte langsamer abtransportiert werden. Sobald sich die Konzentration dieser Stoffwechselprodukte erhöht, wird die Muskelkontraktion beeinträchtigt. (Dieses Konzept wurde auch in einer Studie beispielhaft gezeigt, in der die Blutzufuhr zum Muskel während des Trainings mit einem Druckverband reduziert wurde. Die Probanden kamen so an ihre durchschnittlichen Trainingsleistungen nicht heran. Mit dieser Methode wurden signifikant weniger Gewicht und weniger Wiederholungen geschafft. Trotzdem zeigte sich dasselbe Muskelwachstum wie bei schwereren Gewichten ohne Reduzierung der Blutzufuhr.)2 Das Konzept der Muskelermüdung ist wichtig, weil es nach derzeitigem Wissensstand so aussieht, als müssten Muskelfasern zumindest eine gewisse Müdigkeit erfahren, um zu wachsen. Jede Ermüdung im Muskel ruft ein wenig Wachstum hervor, weshalb mehrere Sätze, die bis zum Muskelversagen gehen, mehr Muskelwachstum hervorrufen. Effekte unterschiedlicher Wiederholungsanzahl auf das Muskelwachstum Jetzt, da wir ein paar grundsätzliche Konzepte genauer betrachtet haben, können wir gleich einmal etwas feststellen. Fakt ist, dass die Empfehlungen, die es heute schon zum Thema Trainingsvolumen und Muskelwachstum gibt, funktionieren. (Sie sind aber nur ein kleiner Teil des Gesamtbilds.) Heute wird fürs Krafttraining empfohlen, dass man für jeden Satz eine maximale Intensität und Anstrengung anstrebt, also trainiert, bis der Muskel versagt.3 Eine Metaanalyse kam zu dem Schluss, dass bei schwereren Gewichten mehr Muskelwachstum zu beobachten war. Die Zugewinne an Stärke waren bei schweren Gewichten auch höher.4 Wie sieht es aber mit dem Effekt der Wiederholungsanzahl auf das Muskelwachstum aus. Schauen wir uns das nun genauer an. Betrachtet man einzelne Studien zu diesem Thema, so finden sich ein paar Muster, die immer wieder vorkommen: Ein wichtiger Faktor beim Muskelwachstum scheint die Satzanzahl zu sein. Das gilt aber nicht uneingeschränkt. Überschreitet man z. B. eine gewisse Satzanzahl pro Woche pro Muskelgruppe, stellt sich kein zusätzliches Wachstum mehr ein. So zeigte sich, dass bei ungefähr neue Sätzen Schluss war. Alles, was darüber hinaus trainiert wurde, führte nur zu minimalem zusätzlichem Muskelwachstum. Schwere Gewichte machen die Leute besser darin, schwere Gewichte zu heben; leichte Gewichte machen sie besser darin, leichte Gewichte zu heben. Der Körper passt sich an die Herausforderungen an, die man ihm stellt. Das Muskelwachstum war dabei aber grundsätzlich dasselbe. Eine höhere Satzzahl könnte die Effekte auf Stärke und Hypertrophie verstärken. Es kam in Studien nämlich auch bei Training mit geringem Gewicht zu ähnlichem Muskelwachstum wie beim Training mit schweren Gewichten, wenn die Satzanzahl entsprechend höher war.5 Schlussfolgerungen Sätze müssen anstrengend sein, damit alle Fasern im Muskel ermüdet werden. Ab wann Muskelwachstum beim Training angeregt wird, wissen wir noch immer nicht, und es gibt auch Menschen, die Muskelmasse aufbauen, ohne jemals an die Ermüdungsgrenze zu gehen. Generell ist optimales Muskelwachstum jedoch eher in der Nähe der Grenze möglich. Die Wiederholungsanzahl spielt praktisch keine Rolle, wenn man Muskeln aufbauen will, solange die Anstrengung pro Satz gleich hoch ist. Die Muskeln wachsen gleich stark, ob ich nun mit hohem Gewicht nach drei Wiederholungen nicht mehr kann oder mit wenig Gewicht nach dreißig. Es kommt auf die Ermüdung an. Stärkesteigerungen sind dagegen spezifisch hinsichtlich der verwendeten Wiederholungszahl. Will ich meine Maximalkraft bei einer Wiederholung pro Satz steigern, muss ich auch mit Gewichten arbeiten, die nahe an das herankommen. Will ich besser bei vielen Wiederholungen werden, muss ich leichtere Gewichte nehmen. Macht man beides, kann man bei beidem besser werden. Eine erhöhte Satzanzahl und / oder mehr Gewicht führt zu besseren Resultaten. (Einzeln betrachtet, sind mehr Sätze wahrscheinlich aber besser als mehr Gewicht.) Fazit Wie es aussieht, führt eine große Anzahl von Strategien zum Erfolg. Diese folgen aber scheinbar alle den gleichen paar Grundregeln, die den hier behandelten Prinzipien sehr ähnlich sind. Halten Sie die Anstrengung hoch, halten Sie die Anzahl der Sätze hoch und passen Sie die Wiederholungszahl an die eigenen Ziele an; dann sollte Fortschritt kein Problem sein. Die Anzahl an anstrengenden Sätzen zu zählen ist also ein einfacher, aber effektiver Weg, um seine Fortschritte zu messen. Wichtig: Geht man immer ans Maximum, steigt die Verletzungswahrscheinlichkeit. Vor allem Anfänger sollten davon absehen, bis zur Ermüdung zu trainieren; wichtiger ist hier die optimale Übungsausführung. -- Quellen 1 Carpinelli: The size principle and a critical analysis of the unsubstantiated heavier-is-better recommendation for resistance training. J Exerc Sci Fit. 2008; 6(2): 67-86. 2 Loenneke, Wilson, Marín, Zourdos, Bemben: Low intensity blood flow restriction training: a meta-analysis. Eur J Appl Physiol. 2012; 112(5): 1849-59. 3 Fisher, Steele, Smith: Evidence-based resistance training recommendations for muscular hypertrophy. Med Sport. 2013; 17(4): 217-235. 4 Schoenfeld, Wilson, Lowery, Krieger: Muscular adaptations in low- versus high-load resistance training: A meta-analysis. Eur J Sport Sci. 2014: 1-10. 5 Krieger: Single vs. multiple sets of resistance exercise for muscle hypertrophy: a meta-analysis. J Strength Cond Res. 2010; 24(4): 1150-9. <![CDATA[Wie grüne Smoothies wirken]]> 2018-04-17T00:00:00+02:00 2018-04-17T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/wie-gruene-smoothies-wirken VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Grüne Smoothies sollen signifikante gesundheitliche Wirkungen haben. Es wurde etwa berichtet, dass vier Gläser grüner Smoothie pro Tag die Verdauung fördern und sie sollen sogar das Verlangen nach Fast Food reduzieren. Schauen wir uns an, in welchen Bereichen grüne Smoothies Vorteile bieten: Nährstoffaufnahme Gemüse ist voller Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe – es handelt sich also um sehr nährstoffreiche Lebensmittel. Grünes Blattgemüse ist besonders nährstoffreich, wodurch diese Gemüsesorten, wie z. B. Spinat oder Kohl, perfekt für Smoothies geeignet sind. Püriert man das Gemüse oder entsaftet es, werden die Nährstoffe aus den geschlossenen Zellulosewänden freigesetzt und so einfacher in den Blutkreislauf aufgenommen. Energie Grüne Smoothies versorgen den Körper auf dem gleichen Weg mit Energie, über den die Nährstoffe aufgenommen werden. Je mehr Nährstoffe in den Blutkreislauf kommen, desto mehr Energie kann der Körper daraus ziehen. Verdauung Grüne Smoothies liefern viele Nährstoffe, die die Verdauung anregen und damit unterstützen. Es ist sehr wichtig, genug Ballaststoffe zu bekommen. Durch die typisch westliche Ernährungsweise nehmen wir davon aber oft zu wenig auf. Ballaststoffe können reichlich in grünem Blattgemüse gefunden werden. Außerdem ist die Aufnahme von genügend Flüssigkeit essentiell für einen gesunden Darm. Personen, die oft grüne Smoothies trinken, konsumieren tendenziell weniger Zucker und Fett, was sich ebenfalls positiv auf die Verdauung auswirkt. Anti-Aging-Effekt Auch einige Anti-Aging-Effekte werden grünen Smoothies dank der vielen Inhaltsstoffe nachgesagt. So sollen Sie das Hautbild verbessern, das Immunsystem unterstützen ... Was sind die Zutaten für einen grünen Smoothie? Grüne Smoothies werden meist halb-halb hergestellt — die Hälfte grünes Blattgemüse, die Hälfte Früchte. Dazu kommt etwas Flüssigkeit. Grünes Gemüse beinhaltet dabei Spinat, Grünkohl, Salat, Sellerie aber auch Weizengras. Als Früchte bieten sich Bananen, Erdbeeren, Birnen oder Heidelbeeren an. Die Flüssigkeit kann, je nach persönlichen Vorlieben, Milch, Wasser, Joghurt oder auch Orangensaft sein. Zubereitung Bei der Zubereitung eines grünen Smoothies sollte man gleiche Teile an Gemüse, Obst und Flüssigkeit nehmen. Sobald man sich entschieden hat, was in den Smoothie rein soll, mixt man zuerst die Flüssigkeit und das Gemüse für 15 bis 20 Sekunden. Dann kommen die Früchte dazu. Alles wird dann noch für rund 30 Sekunden gemixt, bis eine glatte Flüssigkeit entsteht. Falls es einmal schnell gehen muss, weil Sie in Eile sind, empfehlen wir das Green Mix Pulver BIO von Purasana. Diese Rohkostmischung besteht aus Weizengras-, Gerstengras-, Spirulina-Algen- und Chlorellapulver. Einfach mit etwas Flüssigkeit mischen und genießen. <![CDATA[Training und Ernährung sind einfach, weil der Körper komplex ist]]> 2018-04-06T00:00:00+02:00 2018-04-06T00:00:00+02:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/training-und-ernaehrung-sind-einfach-weil-der-koerper-komplex VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Viele Menschen versuchen, beim Training jedes einzelne Detail zu perfektionieren. Das ist aber gar nicht nötig. Viele Menschen versuchen beim Training, so viele Details wie möglich zu optimieren, damit man so effizient wie möglich trainiert. Dabei verlieren sie aber das große Ganze aus dem Blick: Der Körper ist ein extrem redundantes, nicht lineares und chaotisches System. Deshalb hat er viele Möglichkeiten, ein Ziel zu erreichen. Hier finden Sie zum Beispiel eine Grafik mit einigen der Signalwege, die zu Muskelhypertrophie, also Muskelwachstum, führen. All diese Faktoren werden in unterschiedlichem Ausmaß von Ernährungs- und Trainingsfaktoren beeinflusst. Ob man nun aber jedes einzelne Detail beim Training perfektioniert oder nicht, macht nur einen geringen Unterschied und ist im Grunde nur für Spitzensportler wirklich relevant. Braucht der Körper Treibstoff für Muskelwachstum? Im Grunde gibt es nur drei energetische Makronährstoffe, die für den Muskelaufbau benötigt werden (Kohlenhydrate, Protein und Fett). Hat man nun eine umfassende Versorgung mit diesen drei Nährstoffen, ist man auf einem guten Weg, um Muskelmasse aufzubauen. Viel mehr benötigt es ernährungstechnisch als Basis nicht. Muss der Körper eine spezifische Bewegung ausführen, um Masse in eine spezifischen Muskel aufzubauen? An den meisten Gelenken finden sich mehrere Muskeln, die eine bestimmte Bewegung ausführen können. Die meisten Menschen brauchen sich den Großteil der Zeit keine Sorgen darüber machen, welche Muskeln genau benutzt werden – unser Nervensystem kümmert sich darum, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken müssen. Außerdem ist es sowieso vorteilhafter, sich auf die Bewegung als ganzes zu fokussieren, statt nur auf eine einzelne Muskelgruppe. Du willst also durchtrainiert sein? Es gibt viele verschiedene Signalwege in unserem Körper, die zu Muskelwachstum führen. Das heißt, dass viele Trainingsparameter, die ausreichend herausfordernde sind, unsere Muskeln wachsen lassen. Natürlich gibt es für unseren Körper verschiedene Wege, einen bestimmten Zweck zu erreichen; manche sind sehr, andere weniger effizient. Damit muss man sich aber erst auf der Top-Performance-Ebene beschäftigen. Oft werden die Unterschiede einzelner Parameter stark überbetont, wobei diese für die meisten Menschen die meiste Zeit eigentlich unerheblich sind; sie machen einfach nur einen minimalen Unterschied. Vergleich sind irreführend Wir verwenden gerne mechanische Vergleiche, wenn wir unsere Körper erklären. Die sind aber, so ehrlich muss man sein, nicht sehr gut. Schauen wir uns z. B. den Vergleich des Körpers mit einem Auto an. Ein Auto braucht Treibstoff, um zu funktionieren. Solange es diesen hat, funktioniert es gleichermaßen gut. Ist der Tank leer, funktioniert es gar nicht mehr. Außerdem kann es seinen Zweck nur auf eine Art erfüllen. Wenn also ein Teil nicht mehr richtig funktioniert, hört die ganze Maschine auf zu arbeiten. Ein Auto ist also linear, Ursache und Wirkung sind einfach zu unterscheiden. Unser Körper ist viel komplexer. Sehen wir ihn als lineares System, dann ist es einfach, sich in den Details zu verlieren. In einem linearen System kann eine kleine Änderung den Unterschied zwischen optimaler Funktion und Stillstand bedeuten. Eine kleine Änderung hat also vorhersehbare Konsequenzen. In einem chaotischen, komplexeren, nichtlinearen System (wie unser Körper eines ist) sind geringfügige Änderungen weniger wichtig. Dinge wie z. B.: Cardio auf nüchternen Magen Sechs Mal pro Tag essen Nahrungsergänzungsmittel, die man nach dem Training nehmen muss die perfekte Wiederholungsanzahl sind einfach weniger wichtig. Nicht, dass diese Dinge keinen Unterschied machen. Es ist aber so, dass dieser Unterschied bei den Ergebnissen nur klein sein wird. Es sind nämlich nur Details und nicht das große Ganze. Fazit In einem chaotischen, redundanten System wie dem menschlichen Körper verschwinden kleine Änderungen meist einfach im “Hintergrundrauschen”. Die wichtigsten Faktoren für die Körperzusammensetzung und die Menge der Muskelmasse sind bei weitem die Kalorienaufnahme, die Proteinaufnahme und das Trainingsvolumen. Fügt man noch die Trainingsintensität und die -spezifität hinzu, hat man alles beisammen, das auch die Stärke bestimmt. Der Rest sind nur Details. Wie gesagt, es ist nicht so, dass Details nicht zählen. Ist man aber kein Eliteathlet, der versucht, jeden kleinsten Vorteil beim Training herauszukitzeln, sind die Details nicht so wichtig. In einem komplexen, redundanten System haben Details am Ende nur eine geringe Wirkung. So haben wir es der Komplexität unseres Körpers zu verdanken, dass wir relativ unkompliziert trainieren können. <![CDATA[Vitamin-Mythen auf dem Prüfstand]]> 2018-03-23T00:00:00+01:00 2018-03-23T00:00:00+01:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/vitamin-mythen-auf-dem-pruefstand VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Über Vitamine gibt es viele Meinungen und Mythen, die im Internet herumschwirren. Doch nicht immer stimmt alles. Lesen Sie hier mehr. Es gibt einige Verwirrung betreffend Vitaminen, vor allem in Zeiten des Internets, wo viele verschiedenen Meinungen herumschwirren. Heute schauen wir uns ein paar der häufigsten Vitaminmythen an. Mythos: Wenn ich Vitamine nehme, muss ich mich nicht mehr um die richtige Ernährung oder genug Bewegung scheren Nahrungsergänzungsmittel — diese Bezeichnung hat einen Grund. Sie ergänzen eine gesunde Lebensweise, können diese aber nicht ersetzen. Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind noch immer extrem wichtig und die besten Methoden, um lange gesund zu bleiben und Krankheiten vorzubeugen. Mythos: Es ist am besten Vitamine auf leeren Magen zu nehmen Das stimmt nicht. Am besten nimmt man Vitamine so, wie es angegeben ist. Meistens ist das zusammen mit einer Mahlzeit, weil sie so vom Körper leichter aufgenommen werden können. Mythos: Regelmäßige Aktivität im Freien reicht aus, damit mein Körper ausreichend mit Vitamin D versorgt ist Das kommt immer darauf an. Fakt ist, dass die Haut über dem 51 Breitengrad (Höhe Leipzig) im Winter teilweise selbst zur Mittagszeit kein Vitamin D bilden kann, weil der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen einfach zu gering ist. Eine sichere Synthese von Vitamin D durch die Haut kann nur südlich des 37 Breitengraden (Höhe Sizilien) das ganze Jahr über garantiert werden. Der moderne Lebensstil, wo wir den Großteil des Tages in geschlossenen Räumen verbringen, tut sein Übriges. Es ist in Mitteleuropa also möglich, dass der Körper zu wenig Vitamin D bildet. Mythos: Natürliche Vitamine von Nahrungsmittel sind besser als synthetische Fakt ist, dass der Körper keinen Unterschied zwischen natürlichen und synthetischen Vitaminen erkennen kann. Der große Unterschied ist, dass man über die Nahrung nicht nur Vitamine, sondern auch eine Unzahl an sekundären Pflanzenstoffen, Ballaststoffen und Co. aufnimmt, was bei synthetischen Vitaminen nicht der Fall ist. Mythos: Nahrungsergänzungsmittel haben kein Ablaufdatum Das ist falsch. Alle Nahrungsergänzungsmittel, ob nun in Tabletten- bzw. Kapselform oder flüssig, können ablaufen. Das heißt nicht, dass die Einnahme von abgelaufenen Nahrungsergängzungsmitteln gleich schädlich ist, aber die Wirkung ist zumindest verringert. Am besten orientiert man sich am Ablaufdatum. Mythos: Vitamine kann man nicht überdosieren Das ist ein Mythos. Es gibt wasser- und fettlösliche Vitamine. Wasserlösliche Vitamine, wie bspw. Vitamin C, werden einfach wieder ausgeschieden, wenn der Körper zu viel hat. Eine Überdosierung ist damit nur schwer möglich (aber nicht unmöglich). Fettlösliche Vitamine dagegen, wie z. B. Vitamin A und E, werden im Fettgewebe des Körpers gespeichert. Hier kann eine Überdosierung schneller geschehen. Befolgen Sie also immer die Angaben auf den Produkten und überschreiben Sie die empfohlene Tagesdosis nicht. Mythos: Vitamin C schützt vor Erkältungen Das stimmt leider nicht. Vitamin C trägt allgemein zu einer normalen Funktion des Immunsystems (körperliche Abwehr) bei. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass die Einnahme von Vitamin C Erkältungen nicht verhindert. Gleichzeitig zeigten die Untersuchungen jedoch, dass Vitamin C vor allem für Menschen während und nach intensiver körperlicher Betätigung (wie bspw. Sport) vorteilhaft ist, um eine normale Funktion des Immunsystems zu erhalten. Mythos: Mein Arzt braucht nicht zu wissen, welche Nahrungsergänzungsmittel ich nehme Das ist falsch. Wenn ein Arzt Sie fragt, ob Sie momentan irgendwelche Medikamente nehmen, können Sie das wahrscheinlich problemlos aufzählen. Aber erwähnen Sie auch die Nahrungsergänzungsmittel, die Sie nehmen? Das klingt vielleicht nicht nach einer wichtigen Information, ist es aber. Es gibt Medikamente, die weniger effektiv oder sogar gefährlich sein können, wenn sie mit bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden. Deshalb sollte Sie das Ihrem Arzt immer mitteilen, damit er ihnen die richtigen Medikamente verschreiben kann. <![CDATA[Ist zuckerfrei und fettreduziert wirklich besser?]]> 2018-03-05T00:00:00+01:00 2018-03-05T00:00:00+01:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/zuckerfrei-und-fettreduziert-nein-danke VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Es gibt immer mehr zuckerfreie und fettreduzierte Produkte. Doch sind diese wirklich gesünder? In Supermärkten findet man immer mehr Produkte, die kalorienarm, fettreduziert oder zuckerfrei sind. Doch sind diese Produkte wirklich gesünder oder handelt es sich dabei um Tricks der Nahrungsmittelindustrie, um mehr zu verkaufen? Eine im März 2017 veröffentlichte Studie aus Amerika bringt etwas Licht in die Sache. Wonach wir unbewusst suchen Wenn Sie im Supermarkt Ausschau nach gesundem Essen halten, wonach suchen Sie normalerweise? Suchen Sie rohe, möglichst natürliche Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst, Nüsse oder suchen Sie nach Nahrungsmitteln, die keinen zugesetzten Zucker oder kein Fett enthalten und das auf dem Etikett auch groß hinausposaunen? Es braucht immer einen Bösen Jahrzehntelang galten Nahrungsmittel mit einem geringen Fettanteil als das Nonplusultra in puncto gesunder Ernährung. Ob Käse, Milch oder Joghurt — kein Milchprodukt, das es nicht auch fettarm gäbe. Natürlich genießt man fettreduzierte Produkte ohne schlechtes Gewissen, denn sie enthalten wenig Fett und Fett ist schließlich der Böse. Oder etwa nicht? Heute sieht die Sache anders aus. Plötzlich ist Fett doch nicht so ungesund. Zucker ist der neue Bösewicht und verantwortlich dafür, dass wir immer dicker werden. Immer mehr Menschen kaufen deshalb Produkte mit möglichst wenig Zucker. Abermals glauben sie, dass sie ihrer Gesundheit etwas Gutes tun. Es ist die gleiche Geschichte wie damals mit dem Fett. Doch sind z. B. zuckerreduzierte Produkte wirklich besser? Die Tücken der Werbebotschaften Es gibt kein Produkt im Supermarkt mehr, auf dem nicht groß eine Werbebotschaft prangt. Damit wird versucht, die Leute zum Kauf zu animieren. Produkte, die zucker- oder fettreduziert sind, können das besonders gut. Sie wirken gesünder und damit attraktiver. Wer tut schließlich nicht gerne etwas für seine Gesundheit? Doch der Eindruck trügt, wie neue Studien zeigen. Forscher fanden heraus, dass heute etwas mehr als ein Drittel aller Getränke auf den Etiketten mit Worten wie zuckerfrei, kalorienarm … werben. 13 Prozent aller Nahrungsmittel tragen ähnliche Aussagen. Dennoch, und das ist ziemlich schockierend, war der tatsächliche Fett-, Salz-, Zucker- oder Kaloriengehalt dieser Produkte im Vergleich mit normalen Produkten nicht wirklich anders. Die untersuchten Speisen waren tatsächlich fast identisch, sie beinhalteten statt Zucker & Co. dann eben chemische Zusatzstoffe. Werbung bringt Umsatz Die Marketingabteilungen der großen Konzerne lassen natürlich nichts unversucht, um uns ihre Produkte schmackhaft zu machen. Dafür werden alle legalen Wege genutzt und diese sind moralisch nicht immer einwandfrei. Die Marketingexperten der Nahrungsmittelindustrie wissen genau, dass ein Etikett mit der Aufschrift „fettarm“ den Eindruck vermittelt, als wäre dieses Nahrungsmittel im Vergleich zu anderen gesünder. Es verkauft sich besser, denn mit gutem Gewissen macht man gute Geschäfte. Was man tun kann Wenn wir uns gesund ernähren wollen, sollten wir so weit wie möglich rohe, echte, unverarbeitete Lebensmittel kaufen und sie selbst zubereiten. Wenn ein Nahrungsmittel allerlei Werbeversprechen braucht, damit es sich verkauft, ist es meistens nicht gesund. Natürliche, unverarbeitete Produkte zu kaufen und selbst zu kochen, ist der einfachste Weg, um gesund zu leben. <![CDATA[Mehr Spaß beim Training]]> 2018-02-20T00:00:00+01:00 2018-02-20T00:00:00+01:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/mehr-spass-beim-training VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Viele Menschen haben Probleme mit der Motivation beim Training. Sie verlieren nach einiger Zeit einfach die Lust dazu. Hier sind ein paar Tipps, damit das nicht geschieht. Training ist anstrengend. Wir nehmen diese Anstrengung jedoch gerne in Kauf, denn schließlich tut sie uns körperlich und geistig gut. Trotzdem gibt es Phasen, in denen uns die Motivation etwas abhanden kommt. Das geschieht vor allem, wenn ... ... wir noch nicht lange trainieren und es deshalb noch keine Gewohnheit ist ... das Training beginnt, eintönig und langweilig zu werden Aber keine Sorge! Es gibt Mittel und Wege, um gegen Motivationstiefs etwas zu unternehmen. Hier sind unsere Tipps: Definiere konkrete Ziele Hast du dir klar gemacht, was du mit dem Training erreichen willst und das auch aufgeschrieben? Gut. Falls nicht, hol das bitte so schnell wie möglich nach. Lies dir deine Ziele dann regelmäßig durch. Strebt man etwas an, dass man selbst als wertvoll, sinnvoll und belohnend empfindet und sich das immer wieder ins Gedächtnis ruft, motiviert das ungemein. Halte den Fortschritt fest Führst du schon ein Trainingstagebuch? Falls nicht, solltest du damit anfangen. Unser Gehirn ist nämlich nicht gut darin, kleine, stetige Veränderungen, wie sie oft beim Training auftreten, zu erkennen. So kann sich das Gefühl einstellen, als würde nichts weitergehen, obwohl man regelmäßig trainiert. Mit einem Trainingstagebuch kann das nicht passieren. Hier sieht man schwarz auf weiß, welche Fortschritte es gegeben hat — ob man nun mehr Gewicht stemmen oder einen Kilometer schneller laufen kann. Fortschritt motiviert. So oft wie möglich aktiv sein Dieser Tipp ist vor allem für Trainingsanfänger wichtig. Versuche, so oft wie möglich aktiv zu sein und einen aktiven Lebensstil zu führen. So wird Bewegung mit der Zeit zur zweiten Natur und der Trainingsstart benötigt weniger Motivation. Ruhe ohne Gewissensbisse Wenn du allgemein einen aktiven Lebensstil führst, brauchst du dich nicht schuldig zu fühlen, wenn du einmal einen Trainingstag auslässt und dir eine Auszeit nimmst. Ruhephasen sind gut, damit sich Körper und Nervensystem regenerieren. Genieße also die Auszeit und gehe dann beim nächsten Mal motivierter trainieren. Mache dein Training zu einer sozialen Aktivität Zu zweit steigt die Motivation aus mehreren Gründen. Z. B. erhöht sich der soziale Druck. Man hat das Training schließlich schon ausgemacht. Eine Absage ist damit nicht so einfach. Außerdem kann man während des Trainings miteinander reden. Trainiere also so oft wie möglich zu zweit. Suche dir Herausforderungen Ob es nun ein neuer Rekord im Fitnessstudio oder eine neue Bestmarke beim Laufen ist — Herausforderungen motivieren, weil wir etwas haben, wonach wir streben können. Und wie süß ist das Triumphgefühl, wenn man die Herausforderung geschafft hat. Variiere und mische durch Das ist der wichtigste Punkt. Macht man immer nur dasselbe, stellt sich sehr schnell Langeweile ein. Das Gehirn will mit neuen Reizen stimuliert werden. Deshalb ist es gut, wenn man immer wieder einmal Neues einstreut. Vielleicht geht man einmal laufen, statt ins Fitnessstudio oder man probiert neue Übungen aus. Was noch dazukommt: Trainiert man immer nur dasselbe, hat man nur eine Art von Fitness. Es gibt aber viele unterschiedliche Bereiche, die Fitness definieren: kardiovaskuläre Ausdauer Kraftausdauer Schnelligkeit Kraft Balance Flexibilität Koordination Leistung Geschicklichkeit Bewegungsgenauigkeit Will ich gut in jedem Bereich werden, muss ich abwechslungsreich trainieren. Beginne klein Wieder ein Punkt für Trainingsanfänger: Wenn du schon am Anfang über deine Leistungsgrenze gehst, bist du nach dem Training tot. Jeder Körperteil schmerzt und du kannst dich tagelang nicht bewegen. Dann fürchtest du dich vor dem nächsten Training und hörst wahrscheinlich wieder damit auf. Langsam aufbauen Nach einem bescheidenen Beginn, erhöht man langsam Intensität und Dauer der Trainings, aber nicht beides auf einmal. Geht man es zu schnell an, erhöht sich das Verletzungsrisiko. Wichtig ist, wie oben schon erwähnt, den Fortschritt aufzuzeichnen. Und das sind sie – unsere einfachen, aber wirkungsvollen Tipps für langfristigen Spaß und Motivation beim Training. <![CDATA[Köstliche Shake-Rezepte]]> 2018-02-05T00:00:00+01:00 2018-02-05T00:00:00+01:00 https://www.vitalabo.de/info/magazin/koestliche-shake-rezepte VitalAbo office@vitalabo.com https://www.vitalabo.de/ Shakes gehören zum Training einfach dazu, Proteinshakes wohlgemerkt. Viele Proteinshakes haben aber einen etwas – nun, sagen wir – gewöhnungsbedürftigen Geschmack. Man trinkt sie, um dem Körper das benötigte Eiweiß zuzuführen. Genuss sieht oft anders aus. Es muss aber nicht immer ein Proteinshake sein. Hin und wieder ein köstlicher Shake zur Belohnung nach hartem Training bringt nicht nur Abwechslung, sondern auch neue Motivation für die nächste Einheit. Hier sind unsere liebsten Shakerezepte: Heidelbeershake Zutaten 600 ml Milch oder Milchersatz 300 g Heidelbeeren 250 ml Vanilleeis 2 Bananen 1 Stk. Vanilleschoten Die Vanille der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Dann die Bananen schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Milch, das Vanillemark, das Eis, die Heidelbeeren und die Bananen mit einem Pürierstab einige Minuten durchmixen. Genießen. Kokosshake Zutaten 500 ml Kokosmilch 150 g Kokosmark (frisch gerieben oder fertig) Agavendicksaft Eiswürfel Kokosflocken Die Kokosmilch, das Kokosmark, ein wenig Agavendicksaft und die Eiswürfel in einen Mixer geben und pürieren. Danach alles in Gläser füllen, mit Kokosflocken garnieren und genießen. Tipp: Mit etwas Kokoseis wird der Shake noch gehaltvoller. Minz-Schoko-Shake Zutaten für 1 Portion 80 ml Milch 3 Kugeln After-Eight-Eis Schokochips Schlagobers bzw. -sahne (steif geschlagen) 1 Blatt Minze Eis und Milch zunächst in einem Standmixer mixen. Dann die Schokochips einrühren. Den Shake in ein geeignetes Glas füllen und dann mit dem Schlag, weiteren Schokochips und dem Minzblatt garnieren. Tipp: Alternativ zum Eis können auch normale After Eight verwendet werden. Diese müssen dann zunächst mit der Milch püriert werden. Je nach Lust und Laune kann auch noch Schokosauce oder Minzsirup für den Shake verwendet werden. Der Shake für Eilige Für alle, die nur wenig Zeit haben, empfehlen wir den “Oh Mega” Bio-Supershake-Mix von Purasana. Das vegane Pulvergetränk enthält einen Mix aus Superfoods, pflanzlichen Proteinen und Omega-3-Fettsäuren. Die Hauptbestandteile sind Hanfproteinpulver, Karotte, Erbsenprotein, Rote Beete, Tomaten, Hanfsamen und Leinsamen. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Zubereitung Einfach drei Teelöffel des Pulvers zu 300 ml Milch oder Fruchtsaft hinzufügen und 15 Sekunden lang in einem Mixer oder Shaker mischen. Fertig.