Dienstag, 04. November 2014

Vitamin C – gesundes Doping bremst Erkältungen aus!

Vitamin C, Ascorbinsäure, C6H8O6… wurde 1912 entdeckt und in seiner Bedeutung für den menschlichen Körper erkannt. – Damit war auch die Zeit der Seefahrer, die aus Vitamin C-Mangel Skorbut mit Zahnfleischbluten und Co bekamen, Geschichte… Wir erinnern uns: Für 100 der 160 Mann Besatzung von Vasco da Gama endete 1498 eine Fahrt um das afrikanische Kap der Guten Hoffnung – u. a. wegen der stark erhöhten Anfälligkeit für Infektionen – letal.

Skorbut ist im Europa von heute natürlich kein Thema mehr – wohl aber das Wissen um Vitamin C als höchst wirkungsvollem Unterstützer des Immunsystems. Vor allem jetzt im Herbst, wo an jeder Supermarktkassa ein Schnupfen lauert, ist es gesünder, hundertprozentig Vitamin C-gedopt zu sein.

Offiziell werden 100 Milligramm Tagesbedarf an reinem Vitamin C empfohlen – es gibt aber einige Situationen, wo der Körper viel mehr Vitamin C braucht: Bei starker Beanspruchung z. B. trägt Vitamin C dazu bei, die Körperzellen vor oxidativem Stress bei starker Muskelarbeit zu schützen. Auch die nasskalte Jahreszeit zählt zu den Situationen, die nach einem Mehr an Vitamin C verlangen – es fördert die Produktion von Antikörpern und versorgt die weißen Blutkörperchen mit der nötigen Energie gegen Infektionsherde.

Wenn man bereits beim ersten Anzeichen dafür, dass einem etwas „in die Glieder fahren“ will, eine große Dosis Vitamin C zu sich nimmt, kann die Erkältung oft noch rechtzeitig gestoppt und vertrieben werden. Das allererste Kratzen im Hals klingt schnell ab, die Müdigkeit schleicht sich davon, die Schleimhäute werden wieder frei. Häufig funktioniert Vitamin C auch vorbeugend.

Aber kann man das nicht überdosieren, fragen sich jetzt sicher viele – nein, geht nicht, sagen die Experten. Was zu viel ist, wird über die Nieren ausgeschieden, ganz einfach. Deshalb macht es übrigens auch viel Sinn, bei der Nahrungsergänzung zu einem Retard-Produkt zu greifen, das die gesamte Menge an Vitamin C nicht auf einmal, sondern nach und nach an den Körper abgibt.

Natürlich kann man auch versuchen, seinen Vitamin C-Bedarf über eine ausgewogene Ernährung zu sich zu nehmen. Die Power-Nahrungsmittel dafür sind: Acerolakirsche (1500 mg auf 100 gr), Hagebutte (1200 mg), Schwarze Johannisbeere (170 mg), Petersilie (160 mg), Kohl, Brokkoli und Paprika (100 mg), Zitronen und Orangen (50 mg) oder Kalbs- und Rinderleber (40 mg)…
• Weil der Körper Vitamin C aber nur sehr begrenzt speichern kann und
• beim Lagern, Kühlen und Erwärmen hohe Verluste an Vitamin C verbucht werden müssen,
ist es gerade jetzt im Herbst äußerst sinnvoll, den Körper mit zusätzlichem Vitamin C zu unterstützen. Es spricht aber nichts dagegen, diesen Prozess mit Sanddorn-Fruchtpulver, einem Acerola-Komplex oder Hagebutten-Pulver… zu unterstützen.